In der 2. Klasse D feierte der ASV St. Margarethen/Lav. beim SC Diex einen reifen 2:0-Auswärtssieg. Florian Michael Friesacher brachte die Gäste nach 20 Minuten in Führung, Lukas Tatschl machte in Minute 87 per Kopf nach Eckball alles klar. Trainer Werner Kothmaier sprach von einer über weite Strecken überlegenen Vorstellung auf dem kleinen Platz in Diex – mit viel Wille, Kompaktheit und der nötigen Konsequenz in den entscheidenden Momenten.

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St. Margarethen erwischte den besseren Start und hatte in Diex vom Anpfiff weg mehr vom Spiel. Werner Kothmaier ordnete den Auftritt klar ein: „Wir waren von Anfang an spielbestimmend. Wir haben das Spiel dominiert, obwohl es in Diex sehr schwer ist, weil der Platz sehr klein ist.“ Belohnt wurde der Aufwand in Minute 20, als Florian Michael Friesacher zum 0:1 traf. „Der erste Treffer war ein schönes Dribbling mit einem schönen Abschluss“, lobte der Coach die individuelle Klasse seiner Offensivreihe. Mit der knappen Führung ging es in die Pause. Die Gäste blieben auch nach dem Seitenwechsel geduldig und setzten in der Schlussphase den entscheidenden Stich: Nach einem Eckball köpfte Lukas Tatschl in der 87. Minute zum 0:2 ein – „damit haben wir alles klargemacht“, so Kothmaier.
Die Gäste stellten ihre Stärken über weite Strecken verlässlich auf den Platz. „Wir sind eine kompakte Mannschaft“, betonte Kothmaier und führte den Auftritt auf eine klare innere Haltung zurück: „Wir wollen aufsteigen und man hat das bei jedem einzelnen Spieler gesehen – der Wille war da, wir haben gekämpft und alles gegeben.“ Auch in der Arbeit gegen den Ball passte vieles. Den heimischen Matchplan, auf dem kleinen Platz schnell umzuschalten, unterband St. Margarethen früh: „Der Gegner ist nicht zu unterschätzen. Diex nützt den Heimvorteil, kleiner Platz, auf Konter spielen – das haben wir aber unterbunden und deshalb haben wir verdient gewonnen.“ Es war ein kontrollierter Auswärtsauftritt, der den eigenen Weg bestätigte.
Diex gilt zuhause als unangenehm, doch St. Margarethen ließ hinten wenig zu und entschied das Spiel in genau jenen Phasen, in denen es darauf ankam – einmal früh, einmal spät. Auch abseits der Tore blieb es sachlich: „Es sind da und dort Entscheidungen gefallen, Kleinigkeiten, aber nichts Großes und nichts Spielbestimmendes“, ordnete Kothmaier den Auftritt des Schiedsrichters ein. In der Tabelle untermauert der Auswärtsdreier die Ambitionen: St. Margarethen hält bei 55 Punkten und bleibt damit im Spitzenfeld, knapp hinter ASK Klagenfurt. Für den Trainer ist die Richtung gesetzt: „Der Wille ist absolut da, dass wir aufsteigen wollen. Man sieht den Biss und die Bereitschaft.“ Mit dieser Mischung aus Kompaktheit und Entschlossenheit wollen die Lavanttaler in den verbleibenden Runden weiter Druck machen.