In der 2. Klasse D trennten sich am Samstag St. Stefan NextGen und SV Maria Rojach mit 1:1. Die Hausherren legten früh durch Sebastian Obrietan vor, nach der Pause glich Raphael Knafl aus. Trainer Milazim Rexhaj sah sein Team näher am Sieg, weil Einsatz und defensive Arbeit stimmten – am Ende fehlte aber die letzte Konsequenz vor dem Tor. „Wir hatten die besseren Chancen“, sagte er, haderte zugleich mit einer vergebenen Großmöglichkeit kurz vor Schluss und der anhaltenden Abschlussschwäche.

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Die 25. Runde in Kärnten begann für St. Stefan ideal: Bereits in der 8. Minute traf Sebastian Obrietan zum 1:0, zur Pause stand es 1:0. „Es war ein spannendes Spiel. In der ersten Halbzeit waren wir stärker und sind verdient in Führung gegangen“, beschrieb Trainer Milazim Rexhaj. Nach dem Wechsel kam Maria Rojach besser ins Spiel und stellte durch Raphael Knafl in Minute 60 auf 1:1. „Nach dem 1:1 haben sie mehr Druck gemacht, aber meist nur bis zum Sechzehner“, meinte Rexhaj, der trotz einiger Ausfälle auf beiden Seiten seine Mannschaft vorne sah: „Wir waren heute näher am Sieg, weil wir mehr gekämpft und die besseren Chancen gehabt haben.“ Dass es beim Remis blieb, lag für ihn weniger am Gegner als an der eigenen Effizienz.
Besonders gerne erinnerte sich Rexhaj an das 1:0: „Das war ein wunderschönes Tor von Sebastian Obrietan – von rechts, gut 25 Meter, genau ins lange Kreuzeck. Unhaltbar.“ Danach entwickelte sich eine offene Partie mit Vorteilen im Schlussdrittel für St. Stefan. „Zwei Minuten vor Schluss laufen wir zu dritt aufs Tor. Ronny Schober schließt zu früh ab und schießt knapp vorbei. Das hätte der Sieg sein können“, ärgerte sich der Coach. Lob gab es für die Defensivarbeit bei Standards: „Wir waren viel aggressiver und bei den Standards hellwach. Sie hatten fünf, sechs, sieben Ecken – da haben wir nichts zugelassen.“ Dass man „nur ein Tor kassiert“ habe, wertete er positiv: „Ein kleiner Fehler wird halt bestraft. Die Burschen haben sehr gut gekämpft.“ Strittige Szenen? „Da hat alles gepasst.“
Warum es trotz guter Ansätze wieder „nur“ ein Punkt wurde, führte Rexhaj auch auf die Personalsituation zurück: „Unsere drei gelernten Stürmer sind verletzt. Heute hatten wir vorne im Prinzip nur Sebastian Obrietan und einen ehemaligen Stürmer, der beruflich viel unterwegs war und erst wieder reinkommt.“ Das ziehe sich durch die letzten Wochen: „Wir tun uns mit dem Toreschießen schwer. Letzte Woche schießen wir zwei Mal aus drei Metern aufs leere Tor drüber. Das zehrt an der Moral.“ Gleichzeitig hob er Leistungsträger hervor: „Ronny Schober war im Mittelfeld sehr stark, Alessandro Sekic ist nach der Pause gekommen und hat ebenfalls überzeugt. Die Abwehr war stabil, der Tormann hat gut mitgespielt.“ Vor dem Saisonabschluss bleibt der Realismus: „Gegen den Meister ASK Klagenfurt wird es sehr schwer. Aber wir wollen uns etwas rausholen. Unser Mittelfeld wird immer stärker, daran knüpfen wir an.“