In der 2. Klasse D hat SV Viktoria Viktring gegen St. Stefan 1b ein deutliches 11:0 gefeiert und damit seine starke Form eindrucksvoll bestätigt. Trainer Christian Sablatnig sprach von einer „klaren Angelegenheit“ und hob vor allem hervor, dass seine Mannschaft vom ersten Angriff an fokussiert blieb. Entscheidend war für ihn nicht ein einzelner Treffer, sondern dass Viktring das Spiel durchgehend in eine Richtung zog.

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Die Gastgeber brauchten nicht lange, um das Spiel in ihre Richtung zu bringen. Schon nach wenigen Sekunden stand es 1:0, als Raphael Kassler früh zur Stelle war und den Torreigen eröffnete. Für Sablatnig war damit nicht nur ein guter Start gelungen, sondern auch die Linie für den ganzen Nachmittag gelegt. „Wir haben nach dreißig Sekunden das 1:0 geschossen, waren sehr fokussiert und haben das Spiel 11:0 gewonnen. Es war eine klare Angelegenheit“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Auf dieses frühe Zeichen folgte eine erste Hälfte, in der Viktring den Vorsprung Schritt für Schritt ausbaute. Tobias Alexander Schaflechner traf in der 14. Minute doppelt zum 2:0 und 3:0, Jonas Christoph Draxl erhöhte in der 31. Minute auf 4:0, ehe Kassler mit seinem zweiten Treffer auf 5:0 stellte. Noch vor der Pause legten Draxl und Ruslan Levyha nach, sodass beim Stand von 7:0 schon zur Halbzeit keine Zweifel mehr am Ausgang bestanden. Sablatnig brachte es passend auf den Punkt: „Es war von Anfang an ein Spiel in eine Richtung.“
Dass die Partie trotz des klaren Halbzeitstands nicht abflachte, war für den Viktringer Trainer ein wichtiger Punkt in seiner Einordnung. Er sah die größte Stärke seiner Mannschaft darin, „dass wir die Spannung in der ersten Halbzeit sehr hochgehalten haben und richtig gut gespielt haben“. Genau dieses konsequente Auftreten setzte sich nach dem Seitenwechsel fort. Vadym Ukrainets stellte in der 50. Minute auf 8:0, Ruslan Levyha erhöhte fünf Minuten später auf 9:0, ehe Ukrainets mit zwei weiteren Treffern in der 64. und in der 90. Minute seinen Dreierpack komplett machte. Sablatnig wollte den Sieg deshalb auch nicht an einem einzelnen Tor festmachen. „Ausschlaggebend war gar kein Treffer, sondern dass wir die bessere Mannschaft waren“, sagte er. Gleichzeitig hob er hervor, dass seine Mannschaft „ein paar sehr schöne Tore“ erzielt habe. Kritik wollte er an diesem Nachmittag jedenfalls nicht suchen: „Bei einem 11:0 gibt es heute nichts zu kritisieren. Wir werden weiterarbeiten, aber das Spiel war absolut gut.“
Bei aller Klarheit im Ergebnis verlor Sablatnig den Gegner nach dem Spiel nicht aus dem Blick. Gerade das Auftreten von St. Stefan 1b bis zum Schlusspfiff erwähnte er ausdrücklich positiv. „Ich möchte den Gegner loben, weil sie bis zum Schluss gekämpft haben, obwohl sie aussichtslos hinten waren“, sagte der Viktring-Coach. Dass die Gäste selbst nach dem 0:7 zur Pause nicht aufgaben, wertete er als sauberes Auftreten und bezog dabei auch den gegnerischen Trainer mit ein, der seine Mannschaft laut Sablatnig „bis zum Ende motiviert“ habe. Auch sonst sah er keinen Anlass zur Kritik: „Im Großen und Ganzen war alles in Ordnung.“ Am stärksten blieb am Ende aber der Stolz auf die eigene Mannschaft spürbar. „Elf Tore in neunzig Minuten muss man erst schießen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, sagte Sablatnig. Mit dem klaren Heimsieg hält Viktring nach acht Runden bei 24 Punkten und bleibt damit an der Spitze der Tabelle.