In der 2. Klasse D hat SG SV Maria Rain/ASKÖ Köttmannsdorf 1b auswärts bei ASK Klagenfurt 1b mit 4:1 gewonnen. Trainer Esmir Brkic sah von Beginn an eine kontrollierte Vorstellung seiner Mannschaft, die früh in Führung ging, lange das aktivere Team blieb und sich auch vom Anschlusstreffer kurz vor der Pause nicht aus der Ruhe bringen ließ. Für ihn war vor allem eines wichtig: der frühe Treffer und das konsequente Nachsetzen danach.

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Der Trainer der Gäste musste nach dem Schlusspfiff nicht lange überlegen, wie er den Verlauf der Partie einordnet. „Wir haben von Anfang an die Partie gut im Griff gehabt“, sagte Brkic, der von viel Ballbesitz, vielen Offensivaktionen und einer Mannschaft sprach, die das Spiel über weite Strecken diktiert habe. Schon in der 6. Minute brachte Hasan Kupinic Maria Rain/Köttmannsdorf mit 1:0 in Führung. Für Brkic war genau dieser Moment ein Schlüssel. „Mit dem 1:0 im Rücken spielt man leichter, spielt man freier“, meinte er. Seine Elf blieb danach am Drücker und legte in der 28. Minute durch Chokri Hanini das 2:0 nach. Erst kurz vor der Pause kam der ASK noch einmal heran, als Adnan Fehric in Minute 45 auf 1:2 verkürzte und damit den Halbzeitstand herstellte.
Dass der Anschlusstreffer die Partie noch einmal kippen könnte, sah Brkic zu keinem Zeitpunkt. „Wir haben das Spiel nie in Gefahr gesehen“, stellte er klar. Gerade nach der Pause habe seine Mannschaft sehr stabil weitergespielt und dem ASK kaum mehr Möglichkeiten eröffnet. Der Trainer sprach davon, dass man nach dem Seitenwechsel „eigentlich nichts mehr zugelassen“ habe und gleichzeitig weiter offensiv geblieben sei. Das zeigte sich auch im Ergebnis. In der 65. Minute stellte Maximilian Graf den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, ehe Martin Kreutzer in der 90. Minute den 4:1-Endstand fixierte. Brkic hob in diesem Zusammenhang auch die Bank hervor. „In der zweiten Halbzeit haben wir frischen Wind reingebracht, was uns von der Bank noch verstärkt hat“, sagte er und sah darin einen wichtigen Grund dafür, dass seine Mannschaft die Partie bis zum Ende klar in der Hand hatte.
Brkic führte den Auswärtssieg nicht nur auf die Tore zurück, sondern vor allem auf die Art, wie seine Mannschaft die Partie angenommen hat. „Die Erfahrung hat es gebracht. Und natürlich der Wille“, sagte er. Gerade gegen ein junges Team wie den ASK habe man gemerkt, dass seine Mannschaft in vielen Phasen sehr reif aufgetreten sei. Dazu kam laut Brkic, dass auch der Kampfgeist und der Mannschaftsgeist über die gesamten neunzig Minuten vorhanden waren. Den Gegner redete er trotz des klaren Resultats nicht klein. „Der Gegner hat phasenweise gute Aktionen gehabt, defensiv sehr kompakt und stabil gestanden. Fehler haben wir ausgenutzt“, erklärte der Trainer. Damit war das Spiel aus seiner Sicht auch beschrieben: ASK Klagenfurt 1b war nicht ohne Gegenwehr, doch Maria Rain/Köttmannsdorf nutzte seine Vorteile konsequenter und ließ sich insgesamt nicht mehr aus dem Tritt bringen.
Für Brkic war der Auftritt nicht nur wegen der drei Punkte wertvoll, sondern auch wegen des Gesamteindrucks. „Besser geht es immer und überall, aber heute war das schon eine Leistung, die wir in den letzten Partien nicht so gezeigt haben, vor allem nicht von der ersten Minute weg“, sagte er. Genau das dürfte ihm besonders gefallen haben: nicht nur gewonnen zu haben, sondern diesmal sofort im Spiel gewesen zu sein. „Da ist heute schon ein guter Schritt nach vorne gegangen“, legte der Trainer nach. In der Tabelle hält Maria Rain/Köttmannsdorf nach 13 Runden damit bei 25 Punkten und bleibt auf Rang drei. Der ASK bleibt nach der Heimniederlage bei neun Zählern und liegt auf Platz zwölf. Aus Sicht der Gäste war es also nicht bloß ein klarer Auswärtssieg, sondern auch ein Auftritt, der zur richtigen Zeit wieder Selbstvertrauen geben kann.