In der 2. Klasse D haben sich SG SV Maria Rain/ASKÖ Köttmannsdorf 1b und SV Viktoria Viktring mit 2:2 getrennt. Für Viktring blieb nach starkem Beginn und frühem 1:0 durch Ruslan Levyha das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre. Trainer Christian Sablatnig machte nach dem Remis vor allem die fehlende Chancenverwertung aus und war überzeugt, dass seine Mannschaft dem Sieg insgesamt näher gewesen ist.

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Viktring erwischte genau den Beginn, den sich Christian Sablatnig vorgestellt hatte. In der 12. Minute brachte Ruslan Levyha die Gäste mit 1:0 in Führung, und aus Sicht des Trainers war das die Folge eines sehr konzentrierten Einstiegs. „Der Start hat besonders gut funktioniert, weil wir mit sehr viel Spannung und mit sehr viel Elan in die Partie gegangen sind“, sagte Sablatnig nach dem Spiel. Lange hielt diese Linie aber nicht. Der Viktring-Coach sprach offen an, dass seine Mannschaft „ein bisschen den Faden verloren“ habe. Maria Rain nutzte diese Phase rasch aus, glich in der 20. Minute durch Maximilian Graf aus und drehte die Partie nur zwei Minuten später durch Edin Hasancevic. Aus einer frühen Führung war damit innerhalb kurzer Zeit ein Rückstand geworden, und mit dem 1:2 aus Viktringer Sicht ging es auch in die Pause.
Entscheidend war aus Viktringer Sicht, dass sich die Mannschaft nach diesem Doppelschlag wieder fing und ins Spiel zurückarbeitete. Sablatnig sagte, sein Team habe danach „sehr viele Chancen herausgespielt“, und genau darin lag für ihn auch die eigentliche Geschichte dieses Nachmittags. Der Ausgleich fiel in der 58. Minute erneut durch Ruslan Levyha, der damit beide Viktringer Treffer erzielte und den Rückstand zumindest noch reparierte. Beim 2:2 blieb es allerdings, obwohl Sablatnig seine Mannschaft näher am Sieg sah. „Näher am Sieg waren sicher wir, weil wir sehr viele Chancen gehabt haben“, sagte der Trainer. Eine einzelne Möglichkeit wollte er dabei gar nicht herausheben. „Da waren viele Szenen. Das hat sich auf die Offensive aufgeteilt, wo jeder irgendwo ein Tor hätte schießen können.“ Auch Maria Rain habe „ein, zwei Chancen“ gehabt, insgesamt sah Sablatnig seine Elf aber mit den klar besseren Möglichkeiten.
Dass am Ende dennoch nur ein Punkt stand, erklärte Sablatnig ohne Umschweife: „Ganz klar die Chancenverwertung.“ Gleichzeitig wollte er das Remis nicht kleiner machen, als es war. „Das 2:2 ist auch in Ordnung“, meinte der Viktring-Coach, der auch den Gegner ausdrücklich würdigte. Maria Rain sei „sehr laufbereit und kämpferisch stark“ gewesen und habe ein gutes Spiel gemacht. Auch mit der Leitung des Unparteiischen war er einverstanden: „Der Schiedsrichter war sehr in Ordnung.“ So blieb unter dem Strich ein Unentschieden, mit dem Viktring leben kann, das sich nach dem Spielverlauf aus Gästesicht aber nicht wie der volle Ertrag anfühlte. Immerhin hielt eine bemerkenswerte Serie. „Wir haben im Kalenderjahr 2026 26 Spiele gehabt, davon 23 gewonnen und drei Unentschieden gespielt. Das heißt, wir haben ein ganzes Jahr lang nicht verloren.“ Mit diesem 2:2 geht Viktring also weiter ungeschlagen in die nächsten Aufgaben.