Spielberichte

Pertlwiesers frühes Tor ebnet St. Veit den 2:0-Heimsieg

SC St. Veit
Sportunion Matrei

In der 28. Runde der Kärntner Liga setzte sich der SC St. Veit zu Hause mit 2:0 gegen die Sportunion Matrei in Osttirol durch. Ein frühes Führungstor brachte Ruhe ins St. Veiter Spiel, nach der Pause fiel die Entscheidung. Trainer Arno Paul Kozelsky sprach von einem dominanten Auftritt und einem verdienten Sieg, weil seine Mannschaft im Ballbesitz klar war und schneller Richtung Tor spielte. Damit festigen die Hausherren ihre gute Position, während Matrei diesmal wenig Mittel fand.

Ein Hund steht hinter der Eckfahne

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Frühes 1:0 gibt die Richtung vor

St. Veit erwischte einen idealen Start und hatte von Beginn an mehr vom Spiel. Nach wenigen Minuten belohnte sich die Kozelsky-Elf für den druckvollen Auftakt: In Minute 13 stellte Felix Pertlwieser auf 1:0. Mit der Führung im Rücken kontrollierten die Hausherren die Partie weite Strecken und nahmen das 1:0 mit in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb St. Veit das aktivere Team, suchte zielstrebig den Weg nach vorne und ließ hinten wenig zu. Als die Gäste mehr riskieren mussten, nutzte St. Veit den Raum: In der 68. Minute sorgte Maximilian Trappitsch mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Danach brachte St. Veit den Vorsprung seriös über die Zeit, ohne ins Wanken zu geraten. Der Plan ging auf: ein reifer Heimsieg, getragen von einem frühen Treffer und viel Kontrolle.

Kozelsky über Dominanz, Sicherheit und den Matchplan

Nach dem Schlusspfiff wirkte Arno Paul Kozelsky zufrieden, aber sachlich. „Wir waren von Anfang an die dominantere, bessere Mannschaft und haben verdient 2:0 gewonnen“, stellte der St. Veit-Trainer klar. Besonders hob er die Bedeutung der Führung hervor: „Wichtig war, dass wir das 1:0 gemacht haben. Das hat uns ein bisschen Sicherheit gebracht. Mit dem 1:0 spielst du einfach leichter.“ Dass der Auftritt kein Zufall war, betonte er ebenfalls: „Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass es der Auftritt ist, den ich mir vorstelle. Wir haben eins zu eins umgesetzt, was wir in den letzten Wochen besprochen haben, und das hat gut geklappt.“ Inhaltlich gefiel ihm vor allem die Klarheit im eigenen Ballbesitz: „Unsere größte Stärke war heute der Ballbesitz. Im Vergleich zu den letzten Wochen sind wir viel konkreter Richtung gegnerisches Tor gegangen und haben viel schneller den Weg nach vorne gesucht.“

Respekt für Matrei, Lob fürs Schiri-Team und der Blick nach vorne

Zum Gegner äußerte sich Kozelsky mit Respekt. Er sah eine Mannschaft, die grundsätzlich spielerisch viel versucht; aus seiner Sicht fehlten den Osttirolern jedoch einige Kräfte, was sich schwer kompensieren ließ. Entscheidend blieb aber, dass St. Veit seinen Plan durchzog und sich nicht aus der Ruhe bringen ließ. Auch das Schiedsrichterteam bekam gute Noten vom Coach: „Es gab überhaupt keine strittigen Szenen. Die drei Schiedsrichter waren sehr unauffällig, so wie es sein soll. Sehr gute Spielleitung, das hat gut gepasst.“ In der Tabelle steht St. Veit nach 28 Runden mit 42 Punkten auf Rang fünf, Matrei hält bei 35 Zählern. Für die letzten beiden Spiele formulierte Kozelsky einen klaren Auftrag: „Wir möchten die Saison so gut wie möglich beenden und uns schon auf die nächste Saison vorbereiten.“

Kärntner Liga: SC St. Veit : Sportunion Matrei - 2:0 (1:0)

  • 68
    Maximilian Trappitsch 2:0
  • 13
    Felix Pertlwieser 1:0