Spielberichte

Grizold-Doppelpack stellt Bleiburgs 2:1 in Köttmannsdorf sicher

Köttmannsdorf
SVG Bleiburg

In der Kärntner Liga setzte sich der SVG Bleiburg beim ASKÖ Köttmannsdorf mit 2:1 durch. Matchwinner war Lun Grizold mit einem Doppelpack (13., 65.), während Aner Mandzic zum 1:1 ausglich. Trainer Zan Sekaucnik sprach von einem schweren Auswärtsspiel auf schwierigem Geläuf, in dem seine Elf „präsent und konzentriert“ blieb und die Führung zweimal herstellte. Mit dem Dreier erreichten die Bleiburger ihr Saisonziel, die Top fünf zu fixieren.

Weiß-Roter Fußball auf Rasen

Foto von Marcel Strauß auf Unsplash

Frühe Führung, offener Schlagabtausch – und 1:1 zur Pause

Bleiburgs Trainer Zan Sekaucnik nahm seine Mannschaft gleich nach Abpfiff in Schutz, weil der Start holprig war: „Es war das erwartete schwere Spiel auswärts. Wir hatten zu Beginn ein bissl Startschwierigkeiten, haben uns dann aber schnell gefangen.“ Die Gäste fanden trotzdem früher in die Spur und gingen in Minute 13 durch Lun Grizold in Führung. „Das erste Tor fiel nach einem Pressingauslöser. Wir haben dem Innenverteidiger im Aufbau den Ball geschnappt, Lun hat den Tormann überspielt und eingeschoben“, schilderte Sekaucnik. Köttmannsdorf blieb über die gesamte erste Hälfte gefährlich und nutzte eine Gelegenheit durch Aner Mandzic zum 1:1 (35.). Dazwischen verzeichnete Bleiburg noch einen Stangenschuss & ein Abseitstor. „Der Platz war generell schwer zu bespielen, aber unterm Strich war es ein verdienter Sieg – wir hatten das Kommando eher auf unserer Seite“, so der Coach zum 1:1-Pausenstand.

Reife Antwort nach dem Ausgleich: Grizold entscheidet

Nach dem Seitenwechsel suchte Bleiburg wieder aktiv den Weg nach vorne. „Wichtig war, dass wir früh in Führung gegangen sind – und nach dem 1:1 rechtzeitig wieder“, betonte Sekaucnik den Fokus seiner Mannschaft. In Minute 65 war es erneut Lun Grizold, der zur Stelle war. Der Trainer beschreibt den Siegtreffer so: „Dem 2:1 ging ein langer Ball voraus, der gut weitergeleitet wurde. Lun hat dann vom Sechzehner überlegt ins Eck abgeschlossen.“ Genau diese Konsequenz hatte Sekaucnik eingefordert: „Wir waren präsent, konzentriert bei der Sache und wollten den Sieg einfach.“ Auch wenn Köttmannsdorf Nadelstiche setzte, hielt Bleiburg die Balance. „Bis auf ein paar kleine Unkonzentriertheiten haben wir das im Griff gehabt“, meinte er – und ergänzte, dass ein zweites Tor früher vieles beruhigt hätte. Am Ende stand aber das, was zählte: die erneute Führung und der Auswärtssieg.

„Gereift und routiniert“: Lob für das Team, Respekt für Köttmannsdorf

In seiner Analyse hob Sekaucnik die Entwicklung seiner Elf hervor. „Wir probieren von Woche zu Woche, spielerisch mehr Lösungen zu finden. Unser Positionsspiel wird kontinuierlich besser. Wichtig ist, dass es bergauf geht.“ Der entscheidende Unterschied sei die gewachsene Souveränität: „Wir sind als Mannschaft gereift und können solche Spiele mit einer gewissen Routine zum Sieg führen. Von den letzten sieben haben wir sechs gewonnen – wir wissen, was zu tun ist.“ Respekt gab es für den Gegner: „Man hat gemerkt, dass Köttmannsdorf besonders motiviert war. Sie waren sehr aggressiv, haben viele Zweikämpfe gewonnen und trotzdem versucht, von hinten Lösungen zu finden. Eine junge, interessante Truppe – hat mir gut gefallen.“ Zur Leitung blieb er gelassen: „Das Spiel war nicht schwer zu pfeifen, es gab keine gravierenden Fehlentscheidungen. Beim Abseits passt es wohl.“

Der Blick nach vorne ist positiv: „Wir haben unser Ziel, die Top fünf, erreicht. Es macht zurzeit allen sehr viel Spaß. So kann es weitergehen.“

Kärntner Liga: Köttmanns. : Bleiburg - 1:2 (1:1)

  • 65
    Lun Grizold 1:2
  • 35
    Aner Mandzic 1:1
  • 13
    Lun Grizold 0:1