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"Wir waren gut eingestellt" – SC Launsdorf legt mit der ersten Halbzeit den Grundstein

SC Launsdorf
Köttmannsdorf

In der Kärntner Liga hat SC Launsdorf am Freitag gegen ASKÖ Köttmannsdorf mit 3:1 gewonnen und schon vor der Pause die Richtung vorgegeben. Trainer Harald Proprentner machte die Gründe dafür klar: Seine Mannschaft war von Beginn an gut eingestellt, führte zur Halbzeit verdient 3:0 und traf, wie er es sagte, "zum richtigen Zeitpunkt immer wieder die Tore".

Torwart greift zur Trinkflasche

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Frühe Führung und starker erster Durchgang

Genau das zeigte sich früh. Schon in der 6. Minute ging SC Launsdorf in Führung, weil ein Abschluss im Strafraum nur zur Seite abgewehrt wurde und Bajro Besic nachrückte und ins leere Tor einschob. Danach blieb die Heimelf das aktivere Team und legte nach einer halben Stunde nach. Fabian Christian Gangl verwertete eine Hereingabe per Kopf zum 2:0, kurz vor der Pause setzte Daniel Werner Grilz mit einem Schuss von der Sechzehnergrenze ins lange Eck den Schlusspunkt unter eine starke erste Halbzeit. "Wir waren gut eingestellt, in der ersten Halbzeit verdient 3:0 vorne und haben das Spiel kontrolliert", sagte Harald Proprentner.

Launsdorf blieb auch nach der Pause lange in Kontrolle

Auch nach dem Seitenwechsel sah der Trainer seine Mannschaft lange klar im Vorteil. Proprentner sprach davon, dass sein Team "wirklich achtzig Minuten die Spielkontrolle" gehabt habe. ASKÖ Köttmannsdorf versuchte es laut seiner Einschätzung später vermehrt mit hohen Bällen, doch SC Launsdorf verteidigte das gut weg und war auch bei den zweiten Bällen aufmerksam. Ganz fehlerfrei blieb der Abend trotzdem nicht. Der Trainer erinnerte an einen Stangenschuss des Gegners in der zweiten Halbzeit, ehe Marco Mischkounig in der 86. Minute nach einer Unaufmerksamkeit noch auf 3:1 verkürzte. Am klaren Eindruck änderte das aus Sicht von Proprentner aber nichts: "Wir waren über weite Strecken sehr überlegen."

Viel Lob, aber auch klare Aufgaben für die nächsten Wochen

Interessant war nach dem Schlusspfiff vor allem, dass sich Harald Proprentner trotz des klaren Heimsiegs nicht nur mit dem Ergebnis zufriedengab. Er lobte die Haltung seiner Mannschaft ausdrücklich: "Wir haben jetzt drei Runden gehabt und sind tatsächlich jedes Spiel ans Limit gegangen." Gleichzeitig benannte er auch die Punkte, an denen weiter gearbeitet werden muss. "Bei Standardsituationen gegen uns und beim letzten Pass müssen wir noch kontrollierter und sicherer werden", sagte der Trainer. Gerade nach dem 3:0 hätte er sich mehr Konsequenz gewünscht, denn "wir müssen nach der Pause eigentlich das vierte und das fünfte Tor nachsetzen". Dass ASKÖ Köttmannsdorf sehr aggressiv und giftig in den Zweikämpfen war, strich er ebenfalls hervor.

Ein Heimsieg, den der Trainer nüchtern einordnet

Unterm Strich nahm der SC Launsdorf damit genau das mit, was sich der Trainer von so einem Heimspiel erwartet hatte. "Von der Einstellung haben wir ein paar Prozent mehr gegeben", sagte Proprentner und verwies auch auf den Siegeswillen seiner Mannschaft. Gerade daheim sei es für Gegner schwer, etwas mitzunehmen, weil sein Team derzeit auf einem hohen Level arbeite. Viel mehr wollte er daraus aber nicht machen. Über den Unparteiischen verlor er nur wenige Worte und meinte knapp, dessen Leistung sei "in Ordnung" gewesen. Wichtiger war ihm ohnehin, dass der 3:1-Sieg sauber einzuordnen ist: gute erste Halbzeit, viel Kontrolle, aber noch genug Aufgaben für die nächsten Wochen.

Kärntner Liga: Launsdorf : Köttmanns. - 3:1 (3:0)

  • 86
    Marco Mischkounig 3:1
  • 44
    Daniel Werner Grilz 3:0
  • 30
    Fabian Christian Gangl 2:0
  • 6
    Bajro Besic 1:0