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"Wir haben unsere Startoffensive nicht in Tore ummünzen können" – Ruppersthal verliert 0:2

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Kremser SC/Getzersdorf II
USC Ruppersthal

In der 1. Klasse Nordwest-Mitte musste sich USC Ruppersthal bei SG Kremser SC/Getzersdorf II mit 0:2 geschlagen geben. Für Trainer Ewald Jenisch lag der Knackpunkt in der starken Anfangsphase seiner Mannschaft, als die Gäste ihre Möglichkeiten nicht nutzen konnten. Danach lief Ruppersthal zweimal in ähnliche Konter und bekam das Spiel trotz viel Ballbesitz nicht mehr auf seine Seite. "Die Tore haben wir nicht gemacht und deswegen haben wir auch verdient verloren", brachte es der Coach auf den Punkt.

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Image by Roshan Rajopadhyaya from Pixabay

Starker Beginn ohne Ertrag

Ruppersthal war laut Jenisch auf einen schwierigen Gegner eingestellt, und genau so entwickelte sich die Partie auch. Der Trainer sprach von einer laufstarken und beweglichen Heimelf, gegen die seine Mannschaft dennoch ordentlich in die Begegnung fand. "Wir haben uns in der Anfangsphase gut reingespielt", sagte Jenisch und verwies auf mehrere Möglichkeiten, die seine Elf in den ersten Minuten liegen ließ. Gerade diese Phase blieb ihm nach dem Schlusspfiff besonders hängen, weil Ruppersthal aus seiner Sicht dort die große Chance hatte, dem Spiel eine andere Richtung zu geben. Statt einer möglichen Führung fiel in Minute sieben das 0:1 durch Dominic Heigl. Jenisch schilderte die Szene als Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, nach dem seine Mannschaft ausgekontert wurde. "Das hat uns einen Dämpfer gegeben", sagte er, obwohl er Ruppersthal bis zur Pause weiter als die aktivere und bessere Mannschaft sah.

Zweites Gegentor nach ähnlichem Muster

Mit dem 0:1 zur Pause war die Partie für die Gäste noch längst nicht verloren, und Jenisch betonte auch, dass seine Mannschaft nach Wiederbeginn wieder ordentlich hineinkam. "Zweite Hälfte war ein ähnliches Bild. Wir sind wieder ganz gut reingekommen", erklärte der Trainer. Doch auch diesmal fehlte der Ertrag, und stattdessen folgte früh der nächste Rückschlag. In Minute 51 erhöhte Oskar Tocik auf 2:0 für die Gastgeber. Besonders ärgerlich aus Ruppersthaler Sicht: Jenisch sah auch beim zweiten Treffer fast dieselbe Ursache wie vor dem ersten Gegentor. Wieder sprach er von einer Situation, in der seine Mannschaft nach eigenem Angriff und Ballverlust in einen Gegenstoß lief. "Das zweite war ähnlich. Es waren zwei deckungsgleiche Aktionen", sagte er. Danach habe seine Mannschaft alles riskiert, wodurch die Räume für weitere Konter natürlich größer wurden.

Viel Ballbesitz, aber zu viele einfache Fehler

Gerade in der Analyse nach dem Spiel machte Jenisch klar, dass ihn nicht die Spielanlage seiner Mannschaft grundsätzlich störte, sondern die fehlende Konsequenz in den entscheidenden Momenten. "Phasenweise waren wir spielbestimmend. Wir haben gutes Kombinationsspiel phasenweise gehabt", sagte er. Gleichzeitig sprach er aber auch davon, dass Ruppersthal immer wieder einfache Bälle verlor und damit dem Gegner genau jene Situationen gab, auf die dieser lauerte. Vor allem tief in der gegnerischen Hälfte seien Bälle hergeschenkt worden, und dann werde es schwer, die schnellen Spieler des Gegners zu kontrollieren. "Wir haben genauso gute Sachen gemacht wie Ballverluste, und das ist uns dann zum Verhängnis geworden", fasste Jenisch zusammen. Für ihn war damit auch der Knackpunkt klar benannt: "Der Ballbesitz zählt nicht. Die Tore haben wir nicht gemacht."

Klare Einordnung und Blick nach vorne

Trotz aller Enttäuschung suchte der Ruppersthal-Trainer keine Ausreden. Er betonte mehrfach, dass sich die Gastgeber den Sieg verdient hätten, weil sie ihre Umschaltsituationen sauber ausspielten und die entscheidenden Szenen besser nutzten. Auch seiner eigenen Mannschaft wollte er den Einsatz nicht absprechen. "Ich kann der Mannschaft wirklich nichts vorwerfen. Sie hat alles versucht, alles, was möglich war", sagte Jenisch. Dazu passte auch seine Einordnung der Leistung des Unparteiischen, an der er nichts auszusetzen hatte. Der Schiedsrichter habe die Partie "sehr gut in der Hand gehabt", meinte der Coach. Übrig bleibt aus Sicht der Gäste damit vor allem die Lehre, dass gute Phasen allein nicht reichen. Wenn die Anfangsoffensive unbelohnt bleibt und zwei ähnliche Ballverluste direkt bestraft werden, ist es in dieser Liga schwer, noch Zählbares mitzunehmen.

1. Klasse Nordwest-Mitte: Kremser SC/Getzersdorf II : USCR - 2:0 (1:0)

  • 51
    Oskar Tocik 2:0
  • 7
    Dominic Heigl 1:0