In der 1. Klasse Nordwest-Mitte hat sich SV Zellerndorf am Freitag mit 2:0 gegen ESV Keyif Krems durchgesetzt. Obmann Ferdinand Riedl sprach danach von einer über weite Strecken eindeutigen Partie und machte vor allem das frühe 1:0 zum Schlüssel. Ein direkt verwandelter Freistoß von David Strombach brachte die Gastgeber auf Kurs, kurz nach der Pause legte Jakub Ptacek nach. Damit war der Heimsieg früh abgesichert.
Riedl musste nach dem Schlusspfiff nicht lange überlegen, wie er die 90 Minuten einordnet. "Man muss fast sagen, dass es von Anfang an eindeutig war", sagte der Zellerndorf-Obmann und verwies damit auf einen Auftritt, in dem seine Mannschaft früh die Richtung vorgab. Den ersten klaren Ausschlag nahm die Partie in der 15. Minute, als David Strombach einen direkten Freistoß zum 1:0 verwandelte. Der Obmann beschrieb diesen Treffer als ganz wichtigen Moment: "Das 1:0 war ganz wichtig. Da haben wir noch einmal eine breite Brust gekriegt, und damit sind wir noch besser ins Spiel gekommen." Mit diesem Vorsprung ging es auch in die Pause, Zellerndorf hatte sich die Führung bis dahin erarbeitet.
Entscheidend aus Sicht der Gastgeber war, dass sie nach dem Seitenwechsel gleich wieder zulegten. Nur drei Minuten nach Wiederbeginn stellte Zellerndorf auf 2:0, als Jakub Ptacek in der 48. Minute vollendete. Riedl gefiel auch die Entstehung dieses Treffers: "Das 2:0 haben wir schön herausgespielt, und Jakub Ptacek ist gut gestanden." Der zweite Treffer vergrößerte den Vorsprung sofort nach dem Seitenwechsel und machte die Ausgangslage für die Gäste deutlich schwieriger. Weil Zellerndorf genau in dieser Phase nachsetzte, blieb die Partie in jener Richtung, die der Obmann von Beginn an gesehen hatte.
Was Riedl an diesem Abend besonders gefiel, war nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Art, wie seine Mannschaft zu diesem Sieg gekommen ist. "Der Siegeswille, die Kombinationen und die Einstellung haben heute gepasst", sagte er und fasste damit die Punkte zusammen, die für ihn den Unterschied ausgemacht haben. Gleichzeitig wollte der Obmann den Gegner trotz des klaren 2:0 nicht kleiner reden als nötig. "Sie waren nicht so schlecht, aber natürlich auch gefährlich", sagte Riedl über Krems. Zellerndorf bringt sich mit dem Heimsieg nach 13 Runden auf 21 Punkte und bleibt als Vierter in einer guten Position. Der Gesamteindruck des Obmanns fiel deshalb stimmig aus: "Im Großen und Ganzen hat es gepasst. Die Temperatur machte es für beide Mannschaften auch nicht leicht zum Spielen heute, bei der Kälte. Jetzt geht's in die verdiente Winterpause."