Im Duell zwischen ASK Eichkogel und ASC Götzendorf Oranjezz in der 1. Klasse Ost stand weniger das Spektakel als die Haltung im Fokus. Trainer Manuel Stöhr betonte, der 2:1-Heimsieg sei „am Ende nicht unverdient“ gewesen – erarbeitet über 90 Minuten mit kompakter Defensivarbeit und großer Geduld. Seine Elf ließ kaum Möglichkeiten zu, steigerte sich nach der Pause offensiv und behielt in einer intensiven Partie kühlen Kopf. Die Platzverhältnisse waren in Ordnung, der Rasen wirkte aus Stöhrs Sicht etwas stumpf.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen und chancenarm; zur Pause stand es 0:0. Eichkogel agierte konzentriert gegen den Ball, verdichtete die Räume und zwang den Gegner zu unpräzisen Aktionen. Nach dem Seitenwechsel wurde der Gastgeber zielstrebiger. Ein Treffer wurde zuvor wegen Abseits korrekterweise aberkannt, doch Eichkogel blieb druckvoll und suchte weiter entschlossen den Führungstreffer.
In der 64. Minute brach Max Ebertshuber den Bann und stellte auf 1:0. Götzendorf glich in der 76. durch Soma Lörinczy zum 1:1 aus – Stöhr führte das Gegentor auf einen Kommunikationsfehler zwischen Abwehr und Tormann zurück. Die Entscheidung fiel spät: In der 88. Minute versenkte Manuel Buchta einen Freistoß aus 18 Metern zum 2:1, zeitgleich sah Götzendorfs Stefan Wuggenig die Rote Karte. Die Gäste beendeten das Spiel damit in Unterzahl. In der 90. Minute verhinderte die Stange die endgültige Absicherung, doch Eichkogel brachte die Führung über die Zeit.
„Mit zunehmender Spieldauer wurde es immer lauter“, so Stöhr, der die Schiedsrichterleistung ausdrücklich positiv hervorhob – auch wenn die Rote Karte aus Sicht des Gegners diskussionswürdig blieb. Für die kommenden Wochen will Eichkogel die defensive Stabilität konservieren und das Umschaltspiel nach Ballgewinnen verbessern. Individuell hob der Trainer Lukas Dörr hervor und unterstrich zugleich den geschlossenen Auftritt seiner Mannschaft.