Spielberichte

„Wir haben das Spiel im Griff gehabt“ – Pitten brachte sich früh auf Kurs

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SVg Pitten
SC Hochwolkersdorf

In der 1. Klasse Süd hat sich SVg Pitten am Samstag mit 3:0 gegen SC Hochwolkersdorf durchgesetzt. Für den Sportlichen Leiter Helmut Holzer war der Schlüssel schon ganz früh zu sehen: die frühe Führung. Danach, so schilderte er es, hatten die Gastgeber die Partie über weite Strecken unter Kontrolle, ließen kaum Möglichkeiten zu und blieben mit Tempo nach vorne immer gefährlich.

Zweikampf zwischen zwei Fußballspielern in Schwarz und Grün

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Die frühe Führung stellte die Weichen

Aus Pittener Sicht bekam die Partie also sofort eine klare Richtung. Holzer verwies darauf, dass seine Mannschaft bereits in der Anfangsphase in Führung ging. Csaba Vachtler brachte die Gastgeber damit früh in Führung, und genau dieser Start war für Holzer mehr als nur ein erstes Tor. „Ich glaube, das war sicher gleich am Anfang, dieses Elfmetertor“, sagte er über den wichtigsten Moment des Spiels. Danach habe Pitten „das Spiel im Griff gehabt“. Bis zur Pause blieb der SV am Drücker, legte in der 34. Minute durch Manuel Mosonyi das 2:0 nach und ging mit einem Vorsprung in die Halbzeit, der aus Sicht des Sportlichen Leiters auch dem Spiel entsprach.

Auch nach der Pause blieb Pitten stabil

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an diesem Bild laut Holzer wenig. Er sprach von einer sehr stabilen Vorstellung seiner Mannschaft und betonte, dass man lange praktisch nichts zugelassen habe. „Wir haben eigentlich bis zur 83. Minute keine Torchance zugelassen. Sehr stabil und nach vorne immer gefährlich“, so seine Einschätzung. Das 3:0 fiel in der 71. Minute erneut durch Vachtler, womit der Pittener Doppeltorschütze den Schlusspunkt setzte. Entscheidend war für Holzer aber weniger die einzelne Szene als die Tatsache, dass seine Mannschaft nach dem frühen Vorteil nie die Kontrolle über die Partie verlor und das Spiel konsequent in die gewünschte Richtung lenkte.

Tempo über außen und ein Gegner ohne Zugriff

Was Holzer an diesem Nachmittag besonders gefiel, war die Art und Weise, wie Pitten zu seinen Vorteilen kam. „Wir haben viel Tempo im Spiel gehabt. Wir haben über die Seiten gespielt, über die Seiten gute Geschwindigkeit aufgebaut“, sagte er. Gerade darin sah er einen wichtigen Grund dafür, dass Hochwolkersdorf nur schwer Zugriff bekam. Dazu kam aus seiner Sicht, dass noch weitere Möglichkeiten da waren, auch wenn nicht alle verwertet wurden. Sein Gesamturteil fiel deshalb klar aus: „Das Spiel war von unserer Mannschaft schon sehr gut.“ Über den Gegner sprach er ebenso deutlich. „Der Gegner hatte eigentlich im gesamten Spiel nicht viel Zugriff, in Wahrheit keine Tormöglichkeiten“, meinte Holzer und unterstrich damit noch einmal, wie geschlossen er den Auftritt seiner Mannschaft gesehen hat.

Klare Worte zum Schiedsrichter, starke Lage in der Tabelle

Ganz ohne Nachsatz wollte Holzer den Nachmittag trotz des klaren 3:0 nicht abhaken. Mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters in der zweiten Halbzeit war er hörbar nicht einverstanden. „Wir kennen diesen Schiedsrichter seit vielen Jahren. Eine Halbzeit gut und in der zweiten Halbzeit will er sich dann wie immer in den Vordergrund drängen und entscheidet Sachen, die nicht nachvollziehbar sind“, sagte der Pittener Funktionär. Besonders deutlich wurde er dabei: „Die Gelb-Rote Karte war meiner Meinung nach ein Skandal.“ Am grundsätzlichen Fazit zum Spiel änderte das für ihn aber nichts. Pitten holte den nächsten Sieg, hält nach neun Runden bei 17 Punkten und steht damit weiter ganz vorne. Für die Gastgeber war es ein Nachmittag, an dem die frühe Führung die Tür öffnete und die eigene Kontrolle danach bis zum Schluss kaum mehr infrage gestellt wurde.

1. Klasse Süd: Pitten : Hochwolkersdorf - 3:0 (2:0)

  • 71
    Csaba Vachtler 3:0
  • 34
    Manuel Mosonyi 2:0
  • 3
    Csaba Vachtler 1:0