Im Derby zwischen USG Alpenvorland und USC Mank in der 1. Klasse West-Mitte zeichnete Stefan Kogler ein Bild von Intensität, Effizienz und Respekt vor dem Gegner. Sein Team nutzte die frühen Chancen, während Alpenvorland mit großem Einsatz agierte und zweimal Aluminium traf. Kogler hob die konzentrierte zweite Halbzeit hervor, in der Mank im Umschalten zunehmend gefährlicher wurde – ein Auftritt, der Ruhe und Konsequenz ausstrahlte.

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Der Tenor nach Abpfiff war klar: Mank setzte im Derby früh die entscheidenden Nadelstiche. „Dadurch, dass wir unsere ersten zwei Möglichkeiten genutzt haben und der Gegner im Abschluss das eine oder andere liegen gelassen hat, geht das so in Ordnung“, ordnete Stefan Kogler die Partie ein. In der 11. Minute traf Jakob Heher zum 1:0, ehe Christopher Kerschner in der 20. Minute auf 2:0 stellte und in der 86. Minute den Schlusspunkt zum 3:0 setzte. Zur Pause stand es 2:0 – eine Führung, die Kogler als folgerichtig beschrieb: „Das war verdient und ein sehr gutes Spiel von uns.“ Nach Wiederbeginn überzeugte seine Mannschaft mit Kontrolle und einem klaren Plan gegen den Ball: „Mit der 2:0-Pausenführung konnten wir den Gegner gut neutralisieren und über Konter gefährlich werden.“ Genau aus einem solchen Umschaltmoment fiel auch der dritte Treffer: Kerschner vollendete eiskalt zum 3:0.
Dass der Sieg in der Höhe erarbeitet war, steht für Kogler außer Frage – auch, weil die Gastgeber ihre Momente hatten. Unmittelbar nach dem 2:0 brannte es im Manker Strafraum: „Alpenvorland hatte eine Dreifachchance – zweimal blocken wir, der dritte Abschluss knallt aus kurzer Distanz an die Latte.“ Kogler zollte Respekt: „Da hätte sich Alpenvorland ein Tor durchaus verdient gehabt.“ Insgesamt verzeichneten die Gastgeber zwei Aluminiumtreffer – einmal an die Stange, einmal an die Latte. Dennoch hielt Mank die kritischen Phasen stand, verteidigte entschlossen in der Box und behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven. Das Fazit des Trainers fiel entsprechend ausbalanciert aus: Man habe selbst Gelegenheiten auf ein höheres Resultat vorgefunden, gleichzeitig aber auch brenzlige Szenen überstehen müssen – ein Derby mit hoher Intensität und Momentumwechseln.
Ein weiterer Schlüssel lag für Kogler im Verhalten bei ruhenden Bällen: „Wir konnten die Standards relativ gut entschärfen. Alpenvorland kam zwar zweimal per Kopf zum Abschluss, aber nicht zwingend auf unser Tor – das haben wir gut verteidigt.“ Auf der anderen Seite blieb Mank bei Ecken und Freistößen ohne Ertrag: „Bei unseren eigenen Standards ist leider nichts rausgeschaut, aber das war zu verschmerzen.“ Die Rahmenbedingungen passten ebenfalls: sehr gute Platzverhältnisse und eine stimmungsvolle Derbykulisse. Individuell hob Kogler die Achse aus Erfahrung, Wucht und Spielfreude hervor: „Unser Legionär Pavel Konecny war sehr gut im Spiel, und auch Christopher Kerschner hat die Sache sehr gut gemacht.“ Mit Blick nach vorne klang der Trainer zuversichtlich – getragen von einem positiven Lauf und dem emotionalen Derbyerfolg: „Wir haben jetzt ein paar Spiele in Serie gewonnen, dieses Derby war sehr wichtig. Daran möchten wir anknüpfen und in den nächsten Partien wieder unsere Leistung bringen.“