Im Auswärtsspiel des Sportclub Kirchberg an der Pielach bei SV Ratzersdorf in der 1. Klasse West-Mitte prägten frühe Treffer, Effizienz und wachsendes Selbstvertrauen die Partie. Jürgen Grasmann schildert eine Begegnung, in der sein Team früh vorlegte, direkt nach der Pause nachlegte und danach befreit aufspielte. Während Ratzersdorf phasenweise mithielt, blieben die entscheidenden Szenen auf Kirchberger Seite.

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Grasmann ordnet den Spielrhythmus klar ein: „Der Spielverlauf ist für Kirchberg gelaufen. Wir sind früh in der 3. und 9. Minute mit 1:0 und 2:0 in Führung gegangen.“ Doppel-Torschütze in dieser Startphase war David Copko. Gleich nach Wiederbeginn fiel die Vorentscheidung: „Nachdem wir in der 48. Minute das 3:0 gemacht haben, war das Spiel entschieden – das vierte und fünfte Tor setzten wir noch drauf.“ Pavol Sivak traf zum 3:0 (48.) und erhöhte später auf 4:0 (73.), den Schlusspunkt setzte erneut Copko zum 5:0 (84.). Die Chronologie passte zur Stimmung: frühe Kontrolle, der kühle Nadelstich nach der Pause – danach spielte Kirchberg den Plan souverän zu Ende.
Trotz des klaren Ergebnisses beschreibt Grasmann ein Duell auf Augenhöhe in vielen Phasen: „Ballbesitz war, glaube ich, ziemlich ausgeglichen. Der Unterschied: Wir haben aus unseren fünf Chancen fünf Tore gemacht.“ Ratzersdorf blieb bis zum Sechzehner gefällig und hatte Pech, als zwei Abschlüsse an die Latte klatschten. Kirchberg dagegen nutzte seine Umschaltsituationen kompromisslos und stand defensiv stabil.
Neben der Effizienz im Abschluss prägten zwei Vorlagen eines Fünfzehnjährigen die Schlussphase. Grasmann hebt den Youngster hervor: „Das 4:0 und das 5:0 wurden mustergültig von unserem fünfzehnjährigen Spieler, von Johannes Pfaffenlehner, vorbereitet – einmal mit einer schönen Flanke, einmal mit einem weiten Pass.“ Aus seinen Assists resultierten Sivaks 4:0 (73.) und Copkos 5:0 (84.). Zuvor hatte Copko bereits in der 3. und 9. Minute getroffen; Sivak eröffnete nach der Pause mit dem 3:0 (48.).
Die interne Marschroute sah Grasmann bestätigt: „Die taktischen Vorgaben unserer Trainer sind, dass wir hinten sehr sicher stehen, keine Tore kassieren, schnell nach vorne spielen und die Chancen, die wir kriegen, nutzen. Das ist in diesem Spiel zu 100 Prozent aufgegangen.“ Personell war nicht alles ideal, dennoch blieb die Linie stabil: „Wir hatten zwei Ausfälle – beruflich bedingt Matthias Pfeiffer, verletzt war Kilian Glitzner.“ Mit jedem Erfolgserlebnis wuchs das Selbstvertrauen: „Man hat gesehen, dass die Mannschaft mit jedem Tor an Sicherheit gewonnen, gut kombiniert und zielstrebig gespielt hat. Das wollen wir im nächsten Spiel so weiterführen.“