Für ASK Metran Kematen ist die Heimpleite gegen SV Raika Scheibbs am Samstag mit 0:5 deutlich ausgefallen. Aus Sicht von Trainer Christian Puchberger Enengl lag der Hauptgrund klar in der eigenen Leistung. Nach zwei frühen Gegentoren brachen die Hausherren auseinander, entsprechend deutlich fiel die Analyse des Kematener Coaches nach dem Schlusspfiff aus.

Image by Stadien_NRW from Pixabay
Aus Kematener Sicht bekam die Partie sehr früh eine Richtung, aus der die Hausherren nicht mehr herausfanden. Puchberger Enengl sagte zwar, seine Mannschaft sei "nicht so schlecht gestartet", doch schon in der 5. Minute brachte Laurenz Lasselsberger die Gäste in Führung. In der 11. Minute legte Josef Ekker das 0:2 nach, und genau diese Phase erwies sich als schwerer Schlag für Kematen. "Wir haben zwei ganz billige Gegentore bekommen und sind dann komplett zusammengebrochen", sagte der Trainer. Mit dem 0:2 ging es auch in die Pause, und nach dem Seitenwechsel blieb Scheibbs am Drücker. Samuel Bulko erhöhte in der 64. und 68. Minute, ehe Josef Ekker in der 88. Minute mit seinem zweiten Treffer den 0:5-Endstand fixierte.
Der Kematener Trainer suchte nach dem Spiel keine Ausreden und auch keine komplizierten Erklärungen. Seine Analyse war direkt und deutlich. "Die Mannschaftseinstellung war absolut nicht gegeben", sagte Puchberger Enengl und machte damit klar, dass er die Gründe für die klare Niederlage in erster Linie bei seinem Team sah. Noch schärfer wurde seine Einschätzung mit einem weiteren Satz: "Da haben alle vergessen, was man im Fußball braucht." Diese Worte zeigen, wie unzufrieden er mit dem Auftritt seiner Mannschaft war. Für ihn war das 0:5 also nicht einfach nur das Resultat eines schwachen Tages, sondern vor allem die Folge einer Leistung, bei der aus seiner Sicht die Grundtugenden gefehlt haben.
Dass Scheibbs seine Chancen konsequent nutzte, machte die Partie aus Kematener Sicht zusätzlich deutlich. Mit Lasselsberger, Ekker und Bulko standen am Ende drei verschiedene Torschützen auf dem Spielbericht. "Der Gegner hat aus fünf Chancen fünf Tore gemacht", stellte der Trainer fest. Damit blieb am Ende nur der Blick auf die eigene Mannschaft. Für Kematen ist diese Niederlage vor allem deshalb bitter, weil der Trainer die Ursachen nicht an Nebenschauplätzen festmacht, sondern ganz grundsätzlich bei Einstellung und Auftreten. Entsprechend viel wird in den kommenden Tagen aufzuarbeiten sein.