Die SKN St. Pölten Amateure bekleiden aktuell nur den vorletzten Rang im Klassement. Zehn Punkte stehen zu Buche und damit schwebt die Abstiegsgefahr über der Landeshauptstadt. Das Team tat sich im Herbst unter anderem damit schwer, offensiv so richtig Gefahr auszustrahlen. So netzte es zum Beispiel in sieben Partien gar nicht. In dem Bereich sollte nun nach der Winterpause jedenfalls eine Steigerung her. Die ersten Auftritte im neuen Jahr schauen äußerst vielversprechend aus. Die Mannschaft dürfte den Schalter umgelegt haben. Ligaportal unterhielt sich mit Co-Trainer Dalibor Bajic.
Welches Fazit zieht man soweit von der Vorbereitung?
Dalibor Bajic: „Die einzige Niederlage setzte es gleich zu Beginn der Testspielserie. Beim internen Kräftemessen behielt die AKA U18 die Oberhand. Es fehlte etwas die Kraft. Dann glückte der Triumph über Katzelsdorf. Wir netzten dreimal. Genauso oft scorten die Wolkersdorfer gegen uns zunächst. Wir lagen also ganz klar hinten. In der Endphase schlugen wir zurück und schafften echt noch den Ausgleich. Das verrückteste Match ging jedoch vorgestern über die Bühne.“
Wie gestaltete sich das Bestschießen am Freitag?
Dalibor Bajic: „Das war echt ein Wahnsinn! Ende Jänner bogen die Melker Kilb noch mit 4:0. Von dem her sagte ich vor dem Duell noch, dass wir uns auf eine richtig schwere Aufgabe einstellen müssen. Mit dem Anpfiff übernahmen wir sofort das Kommando und traten dominant auf. Taiyo Hisamatsu eröffnete das Schützenfest nach wenigen Momenten. Er legte im weiteren Verlauf noch zwei Tore nach. Daneben scorten auch Oliver Volf, Davud Hodzic, Christoph Zeibeck, Ivan Bokalo sowie Philip Gamper per Doppelpack. Zur Pause lagen wir ja bereits klar vorne. Die Jungs bekamen einfach nicht genug und legten nach dem Seitenwechsel noch fünf weitere Goals noch. Final hatten wir neun Chancen erfolgreich abgeschlossen. Hinten stand die Null. Natürlich darf man das Gesehene nicht überbewerten. Eine coole Sache ist es trotzdem. Die Jungs freuen sich selbstverständlich, wenn sie ordentlich treffen. Für das Selbstvertrauen kann der Umstand nur förderlich sein.“
Was steht noch an bis zur Wiederaufnahme der Meisterschaft?
Dalibor Bajic: „Nächsten Samstag wartet 1980 Wien. Eine Woche später messen wir uns mit Klosterneuburg. Der Probegalopp steigt schließlich gegen die Lilienfelder. Das Aufeinandertreffen stellt für mich ein besonderes Match dar. Immerhin bin ich für sie acht Jahre als Spieler eingelaufen. Ich freue mich auf viele bekannte Gesichter. Immer schön, ehemalige Wegbegleiter wieder zu sehen. Dann müssen wir bereit sein, denn zum Frühjahrsauftakt empfangen wir Langenrohr. Der Tabellendritte liefert eine sensationelle Saison ab.“