Spielberichte

Wieselburg zündet ein Feuerwerk!

Samstagnachmittag empfing UFC St. Peter/Au den SC Raika TTI Group Wieselburg. Der Erstgenannte freute sich auf die Heimspielpremiere im neuen Jahr. Nach dem Sieg auswärts gegen die Admira Wacker Amateure wollte der Tabellenvierte nun auch vor den eigenen Fans voll anschreiben, um den optimalen Beginn in der Rückrunde perfekt zu machen. Der Kontrahent war am vergangenen Freitag nicht über ein Remis bei Kilb hinausgekommen. Nun sollte es unbedingt ein voller Erfolg sein. Das Vorhaben ließ sich umsetzen, auf äußerst beeindruckende Weise noch dazu. Final lautete das Ergebnis 1:5.

Traumstart der Gäste

Ungefähr 260 Zuschauer verspürten Bock auf dieses Kräftemessen. Die in dieser Saison absolut erfolgsverwöhnten Anhänger konnten es nicht erwarten, ihren Burschen endlich mal wieder auf die Beine schauen zu können. Das dann Gesehene hätten sie so auf keinen Fall erwartet. Die Fans trauten ihren Augen kaum und fühlten sich wie im falschen Film. Noch innerhalb der Auftaktviertelstunde legte das angereiste Team vor. Maximilian Müller brachte seine Farben aus einem Elfer in Front. Nur Minuten später traf er sogar ein weiteres Mal. Sein Freistoß passte ganz genau. Bis zum nächsten Nackenschlag dauerte es etwas, aber er kam. Sekunden vor dem Seitenwechsel zeigte Kilian Scharner kein Erbarmen und steuerte tatsächlich das dritte Tor bei. Dann pfiff der Referee zur Pause. Die in Rückstand liegende Mannschaft schleppte sich mental angeschlagen in die Kabine.

Aufsteiger kriegt nicht genug

Für Coach Anton Saric ging es darum, die Burschen aufzurichten. Keine einfache Aufgabe, weil die Schmach die Jungs sicher gehörig schmerzte. Auf der anderen Seite lag ja noch eine ganze Hälfte vor ihnen. Wenn in dem Match echt noch etwas möglich sein sollte, musste schleunigst eine enorme Leistungssteigerung her. Genau das glückte St. Peter nach dem Seitenwechsel. Die Heimischen riefen nun die Grundtugenden ab. Der Auftritt schaute insgesamt gleich viel besser aus. Für ein Goal reichte es zwar zunächst nicht, zumindest hielten sie die Partie jedoch recht offen. Die Zeit verstrich. Vier Minuten standen noch auf der Matchuhr, als David Zefi tatsächlich sogar verkürzte. Passend zu der verkorksten Performance wich der kurzfristige Jubel umgehend gleich wieder der Ernüchterung. Die Gäste legten noch zwei weitere Male durch Marcel Doppler sowie Andreas Lahmer nach. Völlig verdient standen sie also am Schluss auch im Mittelpunkt. Gleich darauf war das Spiel zu Ende. Wieselburg schob sich am Konkurrenten vorbei und nahm die Rückreise euphorisiert in Angriff.

Stimme zum Spiel

Rainer Hudler (Trainer SC Wieselburg):

„Super! Von Beginn weg lief es sensationell für uns. Bei dem Kontrahenten ist es nie einfach. Wir zogen unser Ding durch und agierten sehr effizient. Nächste Woche empfangen wir Ardagger zum Derby. Beide Teams sind mit Selbstvertrauen ausgestattet. Die Zuschauer dürfen sich also auf eine tolle Partie freuen.“

Die Besten: Kilian Scharner (Verteidigung SC Wieselburg), Marcel Zeilinger (Verteidigung SC Wieselburg), Maximilian Müller (Mittelfeld SC Wieselburg)