Sonntagabend traf der SC Raika TTI Group Wieselburg auf die SKN St. Pölten Amateure. Der Erstgenannte hatte im letzten Heimmatch sogar Leader Scheiblingkirchen geschlagen. Auf die Gäste wartete auswärts also eine riesige Hürde. Nach der Premierenpleite im neuen Jahr vor einer Woche gegen die Jungadmiraner wollte das Auswärtsteam sofort wieder auf die Gewinnerstraße zurückkehren. Dank einer äußerst fokussierten Leistung ließ sich das Vorhaben wie geplant realisieren. Die Hauptstädter setzten sich verdient zu Null durch. Ligaportal unterhielt sich mit Trainer Daniel Schütz.
Welches Fazit zieht man von dem Match?
Daniel Schütz: „Die jüngste Niederlage verunsicherte die Burschen gar nicht. Sie legten sofort selbstbewusst los. Bereits in der fünften Minute stand lediglich die Stange im Weg. Mit dem Ablauf der ersten Viertelstunde kam der Kontrahent besser hinein. Wir mussten auf der Hut sein und machten das defensiv recht geschickt. Selbst in der Phase gab es die beste Chance auf unserer Seite. Ein schneller Konter wurde abgeschlossen. Erneut verhinderte der Pfosten die Führung. Mit dem Stand von 0:0 pfiff der Referee zur Pause. Die zweite Hälfte gehörte klar uns. Zunächst vergab noch Stefan Dittrich in einer aussichtsreichen Position. Eine Stunde zeigte die Matchuhr, als Shogo Aritake tatsächlich per Abstauber netzte. Nur Momente später erhöhte Davud Hodzic. Der Doppelschlag kam uns natürlich gelegen. In der Restzeit verteidigten wir konsequent alles weg. Ein weiteres Tor der Jungs erkannte der Referee hintenraus aufgrund einer Abseitsstellung leider nicht an. Unabhängig davon dürfen wir mit der Performance wirklich zufrieden sein.“
Wer avancierte zum „Akteur der Partie“?
Daniel Schütz: „Ich möchte den Schützen zum Endstand nennen. Er war in der Vorwärtsbewegung überall zu finden, zentral sowie auf den Seiten. Der talentierte Bosnier agierte also sehr variabel. Er erzielte nun drei Treffer seit Anfang April. Die Richtung passt. Mit ihm sollten wir noch viel Freude haben.“
Wie geht es weiter?
Daniel Schütz: „Wir können wahrlich stolz sein auf die Frühjahrssaison soweit. Die Tabelle weist uns mittlerweile im Mittelfeld aus. Der Umstand belegt die Entwicklung schön. Nächste Woche empfangen wir St. Peter. Dann müssen wir zu Ardagger. Als Folge der jüngsten Ergebnisse glaubt die Mannschaft an den eigenen Erfolg. Unabhängig davon, mit wem wir es zu tun bekommen. Entsprechend möchten wir bis zum Saisonfinish noch so viele Zähler wie möglich holen. Außerdem bleibt bei uns natürlich immer im Fokus, vor allem auf die Ausbildung der Burschen zu schauen. Es gibt da durchaus Kandidaten, denen ich ab Sommer den Sprung zu den Profis zutraue.“