Spielberichte

Der Aufsteiger hält beim Punktemaximum!

Freitagabend empfingen die Admira Wacker Amateure die SG Hohenau/Hausbrunn. Der Erstgenannte war zum Start nicht über ein 0:0 bei Ardagger hinausgekommen. Daher sollte nun vor den eigenen Fans unbedingt der Premierensieg in der Saison her. Auf dem Papier schien das ja beinahe schon eine aufgelegte Geschichte. Immerhin traf der Vizechampion auf den Neuling. Andererseits hatten die Gäste bereits einen Triumph eingetütet. Zusätzlich wird ihnen generell eine sehr hohe Qualität bescheinigt. Tatsächlich bestätigten sie den Auftakterfolg und setzten sich erneut durch.

 

Fußballschuhe auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Hausherren geraten in Rückstand

Rund 100 Zuschauer machten es sich am Sportplatz gemütlich. Die lokalen Besucher fieberten dem Auftritt ihrer Jungs entgegen. Die bärenstarken Leistungen der Burschen im Frühjahr sorgten für entsprechend hohe Erwartungen. Man kennt ja den typischen Fußballfan. An das Gewinnen gewöhnt man sich schnell. Gleichzeitig herrschte bei den Anhängern klarerweise auch riesiges Interesse, die nachrückenden Talente, welche ganz frisch im Kader aufscheinen, kennenzulernen. Zu ihrem Leidwesen bekam die Begeisterung äußerst schnell einen Dämpfer versetzt. Lediglich eine Viertelstunde stand auf der Matchuhr, als das Auswärtsteam in Führung ging. Marco Miesenböck brachte seine Farben aus der Drehung in Front. Trocken versenkte der Offensivmann die Wuchtel. Sensationell! Es kristallisiert sich heraus, dass die Mannschaft keinerlei Adaptionszeit an die höhere Klasse benötigt. Von Beginn weg präsentiert sie sich absolut konkurrenzfähig. Zum Leidwesen der Südstädter, die durch das Gegentor schon etwas angeschlagen wirkten. Es gelang ihnen nicht, von der Leber locker draufloszuspielen. In der Hälfte fielen keine weiteren Goals. Der Referee pfiff zur Pause.

Aufsteiger mit dem längeren Atem

Die Heimischen analysierten in der Kabine beinhart ihre Performance. Mit einem genauen Plan kehrten sie auf den Rasen zurück. Bissig, so schnell wie möglich sollte der Ausgleich her. Das Ansinnen ließ sich jetzt wunschgemäß realisieren. Lediglich ein paar Momente verstrichen, bis die Admira Amateure scorten und somit sogar wieder vom Dreier träumen durften. Mit dem Momentum hätte das Pendel jetzt eigentlich auf ihre Seite schlagen sollen. Irgendwie schafften sie es aber nicht, den Schwung mitzunehmen. In dem Punkt verdienen sich die Gäste jedenfalls auch ein riesiges Lob, wie sie dagegenhielten. Sie warfen alles rein und brachten hierfür auch frische Kräfte. Der Schachzug ging vollends auf. Die beiden Einwechslungen trugen sich nämlich im weiteren Verlauf noch in die Schützenliste ein. So lieferten sie einen ganz wichtigen Beitrag zum Triumph. Zunächst netzte Marko Lörinczi. In der unmittelbaren Schlussphase stellte Lukas Csano das finale Resultat her. Gleich darauf war Schluss. Gutgelaunt trat die SG Hohenau/Hausbrunn die Heimreise an. Sechs Punkte nach zwei Spielen, das nennt man dann wohl optimal! Nun heißt es, diese Form zu konservieren.

Stimme zum Spiel

Roman Hallas (Obmann ASV Hohenau):

„Kompliment an den Gegner! Er machte es uns richtig schwer. Speziell beim Stand von 1:1 hatten wir bei einem Abschluss auf unser Tor auch das nötige Glück. Insgesamt bekamen wir für unseren Auftritt von außen viele anerkennende Worte. Speziell die beiden Goals im Finish waren besonders sehenswert. Ein Seitfallzieher als auch ein Goal mit dem Ferserl, das gefiel. Mit dem Start sind wir natürlich soweit äußerst zufrieden.“

Die Besten: SG Hohenau/Hausbrunn im Kollektiv