Freitagabend trafen die Admira Wacker Amateure auf den UFC St. Peter/Au. Der Erstgenannte war in den beiden vergangenen Matches unterlegen. Mit soweit nur zehn Zählern nahm er diese Partie mit dem Ziel in Angriff, unbedingt auf die Gewinnerstraße zurückzukehren. Dabei empfing das Team einen direkten Kontrahenten des Klassements, welcher die gleiche Punkteausbeute aufwies. Die Gäste hatten jüngst wieder in die Spur gefunden und in den vier letzten Runden acht Körner eingetütet. Nun legten sie absolut verdient einen weiteren Triumph nach.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Rund 100 Zuschauer verfolgten das Kräftemessen. Die lokalen Anhänger wussten über die Bedeutung des Vergleichs ganz genau Bescheid. Für ihre Burschen tat sich die Chance auf, zu einem Mitbewerber Abstand zu schaffen und ins Mittelfeld der Tabelle vorzustoßen. Die Fans nahmen sich vor, die Jungs lautstark nach vorne zu treiben. Bekanntermaßen gibt es auch immer einen Gegner. Der verfolgte seine eigenen Pläne. Diese setzte er mit voller Vehemenz um. David Zefi brachte seine Farben unmittelbar aus einem Bilderbuchkonter in Front. Es dauerte nur ein paar Sekunden. Da trat also der absolute Supergau für die Südstädter ein. Rund eine halbe Stunde stand auf der Uhr, als die angereiste Truppe erhöhte. Nils Zatl trat zu einem gegebenen Strafstoß an. Humorlos verwertete der fußballerische Weltenbummler. Mit der komfortablen Führung ging es in die Pause.
Der UFC durfte soweit echt sehr zufrieden sein. Er hatte sich defensiv stabil präsentiert und vorne die notwendige Konsequenz an den Tag gelegt. Gleichzeitig war den Verantwortlichen bewusst, dass da jedenfalls noch eine harte Hälfte wartete. Die Heimischen verfügen über ordentlich Qualität. Der Umstand steht außer Diskussion. Daher kehrte die Truppe von Coach Michael Windischhofer mit dem Ansinnen zurück, den Deckel so schnell wie möglich draufzumachen. Der Schütze des Führungstores ließ die Wunschvorstellungen wahrwerden. Er finalisierte seinen Doppelpack in der 66. Minute. Die Jungadmiraner rieben sich ungläubig die Augen, die Pleite stand damit bereits fest. Da musste nun schon ein wirkliches Wunder her. Für so ein Husarenstück fehlte den Heimischen in der Partie jedoch ganz klar die Durchschlagskraft. Wenigstens schaute noch der Ehrentreffer raus. Ein schwacher Trost. Mit dem Schlusspfiff bejubelte St. Peter einen verdienten Triumph. Die Aufholjagd findet ihre Fortsetzung.
Andreas Döcker (Sektionsleiter UFC St. Peter/Au):
„Das schnelle Goal spielte uns natürlich in die Karten. Der Kontrahent verfügte über mehr Spielanteile, in der gefährlichen Zone aber erledigte die Verteidigung einen tollen Job. Beim Umschalten in die Offensive fielen uns immer wieder schöne Lösungen ein. Der Sieg geht für mich daher absolut in Ordnung.“
Die Besten: Josip Martinovic (Mittelfeld UFC St. Peter/Au), David Zefi (Mittelfeld UFC St. Peter), Nils Zatl (Sturm UFC St. Peter/Au)