Auf schwerem Untergrund hat der SC Achau in der 2. Klasse Ost-Mitte beim ASV Hinterbrühl mit 3:0 gewonnen. Zwei schnelle Treffer legten früh den Grundstein, später schnürte Michael Petkovits den Doppelpack. Trainer Helmut Vogel sprach von einem verdienten Auswärtssieg und lobte die Reife seiner Truppe, die zuletzt mehrfach zu null spielte. Der Gegner hielt phasenweise gut dagegen, am Ende blieb Achau aber abgezockt und nahm souverän die Punkte mit. Ein Sieg, der zur Tabellenführung passt und die starke Form der Gäste unterstreicht.

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SC-Achau-Trainer Helmut Vogel stellte nach dem Abpfiff zuerst die Rahmenbedingungen klar: „Es war auf schwerem Terrain, wir sind eine spielstarke Mannschaft, da ist so ein holpriger Platz nicht einfach.“ Gerade deshalb war der Start entscheidend. Nach 13 Minuten brachte Fabian Stangl die Gäste mit 0:1 in Front – Vogel sprach von „einer sehr schönen Aktion über rechts“, bei der Stangl den Ball „ins kurze Eck bugsiert“ habe. Kaum hatte sich Hinterbrühl gesammelt, legte Achau nach: In Minute 15 stellte Michael Petkovits auf 0:2, laut Vogel „aus einem Standard, wo wir unsere Qualitäten haben“. Dieses schnelle Doppel besorgte die klare Ausgangslage, und weil Achau den Matchplan diszipliniert durchzog, ging es mit einem beruhigenden 0:2 in die Pause. „Das Wichtigste war, dass wir schnell zu einem Torerfolg kamen“, fasste Vogel die starke Anfangsphase zusammen – genau dieser frühe Zug zum Tor gab seinen Spielern Sicherheit.
Nach dem Seitenwechsel blieb Achau das aktivere Team, ohne ins Risiko zu gehen. Hinterbrühl stemmte sich dagegen und forderte die Gäste „fallweise auch“, wie Vogel betonte, doch die Führung gab Achau die Ruhe, das Spiel zu kontrollieren. Rund um die Mitte der zweiten Halbzeit ergaben sich für die Gäste dann „mehr Räume und Platz“, wie Vogel sagte. In der Schlussphase setzten die Gäste den Deckel drauf. Wieder war Petkovits zur Stelle und erhöhte in Minute 79 auf 0:3. Vogel beschrieb den Treffer als „eine sehr schöne Aktion“, an deren Ende sein Stürmer den Ball per Kopf verwertete. Achau blieb stabil, ließ hinten wenig zu und brachte das Ergebnis abgeklärt heim – ein Auswärtssieg, der sich über weite Strecken angekündigt hatte.
In der Analyse wollte Vogel keinen Einzelnen herausheben. „Ich glaube, so wie die letzten Wochen: Das Kollektiv hat es ausgemacht“, sagte der Trainer. Seine Mannschaft sei „fokussiert“, habe „einen Spielplan“ und spiele derzeit „frei drauf los“. Der Lohn ist sichtbar: „Wir spielen die letzten Wochen zu null“, freute sich Vogel über die Stabilität – in Hinterbrühl stand erneut die Null. Auch der Gegner bekam Anerkennung: „Im Großen und Ganzen haben wir das souverän gemeistert, aber Hinterbrühl hat uns phasenweise gefordert.“ Ein positiver Nebenaspekt: Der Kader füllt sich wieder. „Dass der Kader komplett voll ist und verletzte Spieler zurückkommen, macht mich noch glücklicher“, so Vogel. In der Tabelle liegt Achau mit 42 Punkten nach 19 Runden vorne – statt großer Ansagen bleibt der Coach jedoch bodenständig: „Die Stimmung ist gut. Wir schauen von Spiel zu Spiel und dann sehen wir, wo der Weg hinführt.“