Spielberichte

Sechserpack nach dem Dosenöffner: SG Korneuburg/Stetten II gewinnt 6:0

Stockerau II
SG Korneuburg/Stetten II

In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal musste sich Stockerau II am Samstag der SG Korneuburg/Stetten II klar mit 0:6 geschlagen geben. Nach wackligen Anfangsminuten der Gäste öffnete Samir Ceso mit dem 0:1 den „Dosenöffner“, danach legten Nikola Aleksandropulos, Talha Kankural, Fabian Schweinberger, Lukas Gassner und Sefa Aydemir nach. Co-Trainer Andreas Kreiner lobte Kompaktheit und Abgebrühtheit, freute sich über einen fairen Nachmittag – und gab das Ziel aus: In den letzten Runden noch Enzersfeld abfangen.

Torwart in Neongelb spielt den Ball

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Vom holprigen Start zum klaren Pausenpolster

Korneuburg/Stetten II brauchte ein paar Minuten, um in Stockerau anzukommen. „Die ersten fünf bis zehn Minuten waren wir überhaupt nicht im Spiel“, erklärte Co-Trainer Andreas Kreiner, der in dieser Phase ein, zwei Möglichkeiten für die Hausherren sah. Die Gäste schüttelten sich, zogen die Ordnung nach und fanden die Ruhe am Ball. In Minute 31 stellte Samir Ceso auf 0:1 – „Das war der Dosenöffner“. Nur sieben Minuten später setzte Nikola Aleksandropulos mit einem sehenswerten Weitschuss das 0:2 drauf, ehe Talha Kankural noch vor der Pause auf 0:3 stellte. „Spätestens nach dem 1:0 hat man gemerkt, dass bei Stockerau nichts mehr drinnen ist“, so Kreiner. Nach Wiederbeginn ließen die Gäste nicht locker: Fabian Schweinberger erhöhte in der 53. Minute auf 0:4, Lukas Gassner legte in der 69. Minute das 0:5 nach, und Sefa Aydemir besorgte in der 75. Minute den 0:6-Endstand. Ein abgeklärter Auftritt, der nach Kreiners Worten „trocken heimgespielt“ wurde.

Kreiner lobt Kompaktheit – und nutzt die Breite des Kaders

In der Analyse hob Kreiner zwei Punkte besonders hervor: „Unsere Kompaktheit war wieder da, und wir waren abgebrüht.“ Im direkten Vergleich sah er hier den Unterschied: „Stockerau hat sehr viele Junge, da fehlt einfach noch die Routine.“ Weil die Partie früh in sichere Bahnen lief, nutzte die SG den Nachmittag auch für die Kaderbreite. „Wir haben heute viel getauscht, fünf Spieler gebracht, auch sehr Junge“, sagte Kreiner zufrieden. Ein besonderes Detail betraf die Torhüterposition: „Sogar den Tormann haben wir noch gewechselt, rund eine Viertelstunde vor Schluss, damit er zu seiner Spielzeit kommt. Er hat sich das verdient.“ Für den Co-Trainer passte alles zusammen – von der Stabilität bis zu den sauber herausgespielten Treffern.

Faires Spiel, unauffälliger Schiedsrichter – und der Blick auf Enzersfeld

Der klare Spielstand lud nicht zu Hektik oder Härte ein – und genau so empfand es Kreiner: „Der Schiedsrichter war total unauffällig. Es gab eigentlich keine strittigen Szenen, das war ein sehr faires Spiel.“ Sportlich richtet sich der Blick dennoch schon nach vorne. „Dieses Match ist kein Maßstab – nächste Woche in Hausleiten wird es sicher interessanter“, kündigte er an. Der Platz sei ähnlich groß, der Gegner werde „mehr entgegensetzen“. Das Saisonziel ist klar umrissen: „Wir wollen noch so weit wie möglich nach vorne, Enzersfeld vielleicht noch einholen und Fünfter werden.“ Dazu will die SG weiter auf die Jungen setzen – nicht nur jetzt, sondern, wie Kreiner betonte, auch in der kommenden Saison.

2. Klasse Pulkau-/Schmidatal: Stockerau II : SG Korneuburg/Stetten II - 0:6 (0:3)

  • 75
    Sefa Aydemir 0:6
  • 69
    Lukas Gassner 0:5
  • 53
    Fabian Schweinberger 0:4
  • 41
    Talha Kankural 0:3
  • 38
    Nikola Aleksandropulos 0:2
  • 31
    Samir Ceso 0:1