In der 2. Klasse Thayatal traf USV Weitersfeld auf USC W4 Bau Mallersbach. Aus Sicht von Co-Trainer Lukas Leidenfrost war es ein intensives Duell auf Augenhöhe, in dem seine Mannschaft am Ende die entscheidenden Akzente setzte. Zur Pause stand es 1:1. In der 84. Minute traf Lukas Leidenfrost zum 2:1, und die Partie blieb bis zum Schluss zweikampfbetont. In seiner Analyse betonte Lukas Leidenfrost die Verteilung der Großchancen, den weitgehend ausgeglichenen Ballbesitz, die Wucht bei Eckbällen sowie eine strittige Szene kurz vor dem Führungstor. Außerdem erklärte er, warum zur Halbzeit ohne Umstellungen weitergespielt wurde und wie das Team den Schwung in die nächste Aufgabe mitnehmen will.
Der Start verlief günstig für Weitersfeld: In der 18. Minute unterlief Filip Skarka ein Eigentor zum 1:0. Mallersbach glich in der 35. Minute durch Radek Bihari zum 1:1 aus. In einer intensiven Schlussphase fiel die Entscheidung: In der 84. Minute traf Lukas Leidenfrost nach einer Ecke zum 2:1. Nach 90 Minuten war der Heimerfolg besiegelt. Zu den Standardsituationen sagte Lukas Leidenfrost: "Wir waren bei ruhenden Bällen gefährlich, beide Treffer sind nach einem Eckball gefallen. Defensiv haben wir die gegnerischen Standards gut wegverteidigt – das war ein Vorteil für uns."
Zur Chancenverteilung erklärte der Co-Trainer: "In der ersten Hälfte hatten wir mehr Großchancen; Mallersbach hatte im Grunde nur die eine zum Tor, die aus einem Fehler von uns im Spielaufbau resultierte. In der zweiten Hälfte war es dann eher ausgeglichen, wobei wir auch Glück hatten, dass sie kein Tor mehr erzielten." Auch beim Ballbesitz sah er ein enges Bild mit leichten Vorteilen für sein Team: "Das war ziemlich ausgeglichen, wobei Weitersfeld etwas mehr vom Spiel hatte und spielbestimmender war." Das körperliche Duell fasste er so zusammen: "Es war sehr zweikampfbetont und intensiv, aber im fairen Rahmen."
Besonders hängen blieb dem Co-Trainer eine Situation kurz vor dem Führungstreffer: "Ein klares Handspiel im Mallersbacher Strafraum, das nicht geahndet wurde. Zum Glück konnten wir den folgenden Eckball zum Tor verwerten." An der Grundausrichtung änderte Weitersfeld in der Pause nichts: "Wir waren sehr zufrieden mit der ersten Halbzeit und wussten, dass wir uns den Sieg holen können, wenn wir so weiterspielen." Mit Blick nach vorn formulierte er einen klaren Anspruch: "Wir wollen das Selbstvertrauen aus dem Sieg gegen Mallersbach mitnehmen und im nächsten Match wieder drei Punkte holen."