In der 2. Klasse Thayatal blieb SG Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf gegen SG Burgschleinitz/Straning lange im Spiel, musste sich am Ende aber mit 0:2 geschlagen geben. Nach einem torlosen ersten Durchgang fiel die Entscheidung erst spät: Ein als Eigentor von Dominik Pfeifer gewerteter Ball brachte die Gäste in Minute 82 voran, Jan Benes legte in der Nachspielzeit nach. Trainer Roland Eder hob trotz der Niederlage die Reaktion seiner Mannschaft hervor.

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Bis tief in die zweite Hälfte hinein war es eine Partie, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Eder sprach von „Torchancen auf beiden Seiten“ und von vielen Aktionen im Mittelfeld, die das Spiel über weite Strecken bestimmten. Für die Heimelf waren vor allem zwei Situationen ärgerlich, weil sie in einer engen Begegnung den Unterschied hätten machen können. In der Anfangsviertelstunde blieb Jakub Bastyr alleine vor dem Torwart ohne Erfolg, kurz vor der Pause brachte auch David Kasis den Ball in aussichtsreicher Position nicht im Tor unter. Eder sagte dazu: „Der Knackpunkt war vielleicht schon früh, dass wir diese Chancen nicht verwerten konnten.“ Gleichzeitig stellte er klar, dass auch die Gäste zu ihren Möglichkeiten kamen. So blieb es zur Pause beim 0:0, das zum Spielverlauf durchaus passte.
Trotz der Niederlage wollte der Trainer den Auftritt seiner Mannschaft nicht auf die verpassten Möglichkeiten reduzieren. „Von meiner Mannschaft her war es eine gute Reaktion nach dem letzten Spiel, eine gute kämpferische Leistung“, sagte Eder und legte den Schwerpunkt bewusst auf das, was diesmal besser funktionierte. Vor allem als Kollektiv habe Sigmundsherberg einen Schritt nach vorne gemacht. „Wir haben als Mannschaft sehr gut zusammengehalten, im Mittelfeld sehr gut dagegengehalten. Wir sind wieder mehr als Einheit aufgetreten“, so Eder. Besonders hob er Dominik Pfeifer und Matteo Leutgeb hervor, die auf der Doppel-Sechs viel Arbeit verrichteten. „Dominik Pfeifer lieferte mit Matteo Leutgeb ein super Spiel, hat sich in jeden möglichen Zweikampf geschmissen und war immer präsent“, meinte der Trainer. Auch die Außenverteidiger hätten laut Eder „super gekämpft“, was für ihn ein klarer Ansatzpunkt für die nächsten Aufgaben ist.
Die Niederlage wurde aus Sicht der Gastgeber erst ganz am Ende besiegelt. In Minute 82 sprang eine „Bogenlampe im Sechzehner“, wie Eder schilderte, unglücklich ab und wurde als Eigentor von Dominik Pfeifer zum 0:1 gewertet. Danach machte die Heimelf noch einmal auf, stellte laut ihrem Trainer auf Dreierkette um und suchte mit mehr Risiko den Ausgleich. „Wir haben versucht, das Tor zu machen“, sagte Eder. Weil damit in der Restverteidigung weniger Absicherung da war, nutzten die Gäste den offenen Raum in der Nachspielzeit zum 0:2 durch Jan Benes. Diskussionen um den Unparteiischen wollte Eder nach Schlusspfiff keine aufkommen lassen. „Der Schiedsrichter ließ etwas härter spielen, was den Spielfluss begünstigt hat. Es gab keine Fehlentscheidungen. Das war eine solide, gute Leistung“, sagte der Trainer. So blieb für Sigmundsherberg unter dem Strich zwar keine Belohnung, aber doch das Gefühl, diesmal als Mannschaft wieder einen Schritt gemacht zu haben.