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„Wir sind auf einem guten Weg“ – Trainer Vincent Bögi über Entwicklung und Teamgeist beim SV Zwentendorf

SV Zwentendorf

In der 2. Klasse Wachau/Donau läuft die Saison für Trainer Vincent Bögi und den SV Zwentendorf noch nicht nach Wunsch. Der Coach, der erst im Winter das Amt übernommen hat, sieht sein Team jedoch auf einem klaren Entwicklungspfad. Nach wechselhaften Ergebnissen – darunter ein 2:1 gegen USC Fels, ein 0:2 gegen SV Sieghartskirchen sowie zwei 2:2-Remis gegen USC Grafenwörth und SV Neuaigen – steht Zwentendorf aktuell auf Rang 11 der Tabelle. Dennoch herrscht im Verein spürbarer Optimismus. Bögi spricht im Interview über die Stimmung im Team, Neuzugänge, Rückkehrer und den ausgeprägten Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft.

Nahaufnahme der Beine eines Spielers mit blauen Fußballschuhen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ein neuer Trainer und frischer Schwung

Seit seinem Amtsantritt im Winter versucht Bögi, beim SV Zwentendorf neue Impulse zu setzen. „Wir sind auf einem guten Weg, alles gut zu machen – oder besser gesagt: besser zu machen“, fasst er seine Eindrücke zusammen. Auch wenn die Punktausbeute bislang bescheiden blieb, zeigt sich in den Leistungen eine stetige Stabilisierung.

Das Team hat in den letzten fünf Begegnungen zweimal unentschieden gespielt und liefert regelmäßig kämpferische Auftritte, selbst wenn die Resultate den Aufwand nicht immer widerspiegeln. Besonders betont Bögi die Intensität im Training und das Engagement seiner Spieler: „Ich sehe, dass da Schwung da ist und dass die ganze Mannschaft alles super macht“, sagt er überzeugt.

Teamgeist als Fundament

Der Trainer legt großen Wert auf den Zusammenhalt in seiner Mannschaft. Ein besonderes Highlight bildete zuletzt ein gemeinsames Kickbox-Training am Wochenende. „Die Atmosphäre ist sehr gut. Dieses Teambuilding hat der Mannschaft wirklich Spaß gemacht“, berichtet Bögi. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen in der Trainingswoche zeigt er sich zufrieden mit der Einstellung seines Teams.

„Für mich ist betont, dass die Mannschaft am wichtigsten ist“, hebt der Coach hervor. Diese Haltung prägt auch den Vereinsalltag – Bögi lobt das familiäre Klima: „Was ich super finde in Zwentendorf, ist, dass die ganze Mannschaft wie eine Familie auftritt – und das wollen wir auch beibehalten.“

Personal, Rückkehrer und Zuversicht

Im Winter kam es zu moderaten Kaderbewegungen: drei Abgänge standen zwei Neuzugängen gegenüber. „Von den Neuzugängen erwarten wir schon eine gewisse Qualität und dass sie sich gut etablieren“, erklärt Bögi.

Ein positives Signal ist zudem die Rückkehr von Marcel Török nach einer langen Kreuzbandverletzung. „Er trainiert schon mit – nicht hundertprozentig, aber Schritt für Schritt wird es bei ihm besser. Wir sind guter Dinge, dass er ab Sommer voll einsteigen kann“, so der Trainer. Neben der sportlichen Weiterentwicklung steht für Bögi vor allem die Stabilität im organisatorischen Umfeld im Vordergrund: Änderungen im Betreuerstab oder Verein habe es keine gegeben, die Abläufe blieben konstant.

Blick nach vorn

Auch wenn Bögi aufgrund seines kurzen Engagements noch keine Bilanz ziehen möchte, blickt er mit Zuversicht auf die kommenden Wochen. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase soll der nächste Schritt in der Weiterentwicklung der Mannschaft folgen.

Die jüngsten Spiele – insbesondere das Achtungsergebnis beim 2:2 gegen USC Grafenwörth sowie das Kampfremis gegen SV Neuaigen – stimmen optimistisch. Bögi und sein Team fokussieren sich darauf, den positiven Teamgeist in Punkte umzuwandeln. In einer Liga, die von engen Resultaten und ausgeglichenen Duellen geprägt ist, zählt für Zwentendorf derzeit vor allem eines: gemeinsam dranbleiben und mit Geduld weiterarbeiten.