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"Wir wollten das Spiel von Beginn an unbedingt gewinnen" – Kirchberg legt früh den Grundstein zum 5:1

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USV Kirchberg
FC Mönichkirchen

In der 2. Klasse Wechsel hat USV Raika Kirchberg am Wechsel am Samstag gegen den FC Mönichkirchen mit 5:1 gewonnen und damit die Tabellenführung untermauert. Trainer Karl Rupprecht führte den klaren Heimsieg vor allem auf den Zugang seiner Mannschaft zurück. "Wir wollten das Spiel von Beginn an unbedingt gewinnen", sagte er nach der Partie – und genau diesen Ton setzte Kirchberg laut seinem Coach vom Anpfiff weg.

Fußballspieler mit weißen Stutzen, in die Löcher geschnitten sind

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Früher Druck zahlt sich aus

Rupprecht machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, wie er die Anfangsphase gesehen hatte. "Die Mannschaft hat von Beginn an sofort die Initiative ergriffen", sagte der Trainer. Für ihn war früh zu spüren, dass seine Elf an diesem Nachmittag mehr wollte als nur drei Punkte. "Die Vorgabe war, dass wir vielleicht sogar den Herbstmeistertitel holen können", erklärte er. Kirchberg war nach seiner Einschätzung kompakter, zielstrebiger und über weite Strecken auch klar die bessere Mannschaft. Diese Überlegenheit schlug sich noch vor der Pause im Ergebnis nieder. Benedikt Kronaus brachte die Gastgeber in der 27. Minute mit 1:0 in Führung und legte sieben Minuten später das 2:0 nach. Rupprecht hob dabei vor allem die Schnelligkeit seines Angreifers hervor. "Er hat sich mit seiner Schnelligkeit immer wieder nach guten Lochpässen durchgetankt", sagte der Kirchberg-Coach über den Doppelpacker.

Kronaus macht die Pausenführung klar

Die Pausenführung war für den Trainer nicht bloß angenehm, sondern folgerichtig. "Das 2:0 zur Halbzeit war mehr als verdient", sagte Rupprecht, der sogar noch mehr drin gesehen hatte. Nach seiner Darstellung hatte Kirchberg in der ersten Hälfte zusätzlich zwei sehr gute Torchancen, die eine noch höhere Führung hätten bringen können. Gerade deshalb sah er in dieser Phase bereits viele Dinge so umgesetzt, wie er es sich vorgestellt hatte: kompakt stehen, zielstrebig nach vorne spielen und den Gegner unter Druck setzen. "Besonders gut hat funktioniert, dass wir sehr kompakt und zielstrebig Fußball gespielt haben", meinte der Trainer. Ganz ungefährlich war Mönichkirchen aus seiner Sicht trotzdem nicht. "Sie haben sehr gut umgeschaltet und immer wieder probiert, uns auszukontern", erklärte Rupprecht. Dass daraus kein Umschwung entstand, lag für ihn daran, dass seine Mannschaft diese Situationen meist rechtzeitig unterbinden konnte.

Nach der Pause wird es deutlich

Nach dem Seitenwechsel blieb Kirchberg im Ergebnis auf Kurs und baute den Vorsprung weiter aus. Florian Fahrner erhöhte in der 65. Minute auf 3:0, nur fünf Minuten später stellte Krisztian Geresi auf 4:0. Damit war die Partie in eine klare Richtung gelaufen, auch wenn Matej Klokner für Mönichkirchen in der 76. Minute auf 4:1 verkürzte. Einen echten Bruch erkannte Rupprecht in dieser Phase aber nicht. Seine Mannschaft zog die Linie weiter durch und setzte in der Nachspielzeit noch einmal nach, als Fahrner mit seinem zweiten Treffer den 5:1-Endstand herstellte. Der Trainer formulierte es nachher deutlich: "Nicht nur dieses 5:1, das hätte auch 8:1 oder 9:1 heißen können." Für ihn war das Spiel deshalb nicht nur klar gewonnen, sondern über die gesamte Distanz auch sehr deutlich angelegt.

Klare Worte und ein passendes Tabellenbild

Entsprechend eindeutig fiel auch das Gesamturteil des Kirchberg-Trainers aus. Auf die Frage nach dem Unterschied zwischen beiden Teams antwortete Rupprecht: "Am Willen, dieses Spiel zu gewinnen, und auch an der Klasse. Meine Mannschaft war an diesem Tag einfach die bessere Mannschaft." Dazu passte auch sein Blick auf den gesamten Rahmen der Partie. Den Schiedsrichter bezeichnete er als "sehr gut", strittige Situationen sah er keine. Mit dem 5:1 untermauert Kirchberg in der 2. Klasse Wechsel seine starke Position und hält nach elf Spielen bei 24 Punkten, was Platz eins bedeutet. Vor allem aber nimmt die Mannschaft aus diesem Nachmittag genau das mit, was ihr Trainer hervorgehoben hat: viel Druck von Beginn an, klare Zielstrebigkeit nach vorne und einen Auftritt, den Rupprecht ohne Zögern als "sehr, sehr verdient" einordnete.

2. Klasse Wechsel: Kirchberg : Mönichkirchen - 5:1 (2:0)

  • 92
    Florian Fahrner 5:1
  • 76
    Matej Klokner 4:1
  • 70
    Krisztian Geresi 4:0
  • 65
    Florian Fahrner 3:0
  • 34
    Benedikt Kronaus 2:0
  • 27
    Benedikt Kronaus 1:0