Spielberichte

Darko Dukic (SG Bad Vöslau/Kottingbrunn): „Zweite Halbzeit war einseitig“ – 5:1 Sieg!

SG Bad Vöslau/Kottingbrunn
Obergänserndorf

Nach dem Auftritt von SG Bad Vöslau/Kottingbrunn gegen TSU NeuMed Obergänserndorf in der 2. Landesliga Ost zeigte sich Darko Dukic sichtlich zufrieden: Er sprach von einer dominanten zweiten Hälfte, gefährlichen Standards und einer Mannschaft, die ihre Kompaktheit wiedergefunden hat. Er hob die Reaktion nach zuletzt frühen Gegentoren hervor und will die „positive Energie“ in die nächste Aufgabe mitnehmen. Am Ende stand ein deutliches 5:1 – im Fokus: Einstellung, Organisation und Effizienz.

Fußballspieler mit weißen Stutzen, in die Löcher geschnitten sind

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Standards als Türöffner, kurzer Wackler – dann wieder Kontrolle

Dukic beschrieb den Start als zielstrebig, mit dem frühen 1:0 durch Antonio Romic (9.) – ein Treffer nach Eckball, der die Linie vorgab. In dieser Phase passte vieles, dennoch „haben wir uns in der ersten Halbzeit ein bisschen schwergetan“. Obergänserndorf schlug mit der ersten zwingenden Aktion zu und glich durch Jan Weigl (39.) zum 1:1 aus. Die Antwort folgte prompt: Noch vor der Pause brachte ein weiterer Standard die erneute Führung – Ozan Aydin köpfte zum 2:1 (44.), zugleich der Halbzeitstand. Für Dukic war klar, dass die ruhenden Bälle den Takt vorgaben: „Wir haben super verteidigt. Die ersten zwei Tore haben wir nach Eckbällen erzielt, die anderen drei Treffer waren sehr gut.“ Zudem erinnerte er an eine verpasste Konterchance kurz vor dem Umschwung: „Dann hatten wir ein Kontertor auf dem Fuß, aber Robin Maydl hat die Möglichkeit nicht verwertet.“

Nach der Pause einseitig – Effizienz und ein Kunstschuss als Schlusspunkt

Aus der Kabine kam Bad Vöslau/Kottingbrunn mit noch mehr Kontrolle, Präzision und Wucht. Alec Flögel erhöhte auf 3:1 (62.), Allan Reboredo legte kurz darauf das 4:1 nach (65.). Den stimmungsvollen Schlusspunkt setzte Joao Oliveira mit dem 5:1 (69.) – ein Moment, der dem Trainer im Gedächtnis blieb. Dukic ordnete den Treffer als außergewöhnlich ein: „Einer der schönsten Tore, die ich je gesehen habe.“ Das passte zum Gesamtbild einer zweiten Hälfte, in der sein Team „einfach alles, alles, alles“ durchbrachte und Obergänserndorf kaum noch Luft zum Atmen ließ.

Kompakt, abgeklärt und mit klarer Botschaft in die nächste Woche

Besonders zufrieden war der Coach mit der Umsetzung des Matchplans gegen den Ball. Nach frühen Gegentreffern in den jüngsten Partien wurde unter der Woche der Schwerpunkt verlagert: „Wir wollten kompakter und sicherer stehen – das haben wir heute geschafft.“ Seine kurze Einordnung der Leitung am Feld blieb anerkennend: „Die Schiedsrichter haben gute Arbeit geleistet.“ Bei der Kür eines Einzelnen hielt sich Dukic bewusst zurück und verwies auf die Gesamtleistung – zugleich skizzierte er, wer dem Spiel seinen Stempel aufdrückte: Der Vorlagengeber bei den Standards überzeugte ebenso wie die beiden zentralen Antreiber im Mittelfeld; diese Spieler „haben wirklich den ganzen Job erledigt“.

Das Gesamtpaket aus defensiver Stabilität, klaren Abläufen bei Standards und Spielfreude soll nun als Rückenwind dienen: „Einfach diese positive Energie mitnehmen ins nächste Spiel.“ Für Dukic steht fest: Stimmung und Feeling sind gut – und mit derselben Konsequenz soll sich das auch in den kommenden Wochen zeigen.

2. Landesliga Ost: Bad Vöslau/Kottingbrunn : Oberg.dorf - 5:1 (2:1)

  • 69
    Joao Victor De Araujo Oliveira 5:1
  • 65
    Allan Coutinho Morais Reboredo 4:1
  • 62
    Alec Flögel 3:1
  • 44
    Ozan Aydin 2:1
  • 39
    Jan Weigl 1:1
  • 9
    Antonio Romic 1:0