Spielberichte

Johannes Horvath (Obmann ASK Mannersdorf): „Erste Halbzeit hat uns das Spiel gekostet“

ASV Hohenau
ASK Mannersdorf

In der 2. Landesliga Ost setzte sich der ASV Hohenau gegen den ASK Mannersdorf mit 3:1 durch. Zur Pause lag Hohenau 2:0 vorn, nach dem Seitenwechsel kam Mannersdorf heran, doch der Spitzenreiter stellte spät auf 3:1. Mannersdorf-Obmann Johannes Horvath brachte es nüchtern auf den Punkt: „Die erste Hälfte war Hohenau klar tonangebend. Wir hatten wenig bis gar keinen Zugriff. In der Zweiten waren wir besser, aber wir konnten die Hypothek nicht mehr wettmachen.“

Nahaufnahme: Spieler setzt zum Eckball an

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Hohenau legt früh vor, Mannersdorf antwortet – doch der Leader bleibt eiskalt

Hohenau erwischte den besseren Start und hatte in den Anfangsminuten mehr vom Spiel. Bereits in der 8. Minute stellte Manuel Kegler auf 1:0. Mannersdorf fand in dieser Phase laut Horvath „wenig bis gar keinen Zugriff“, und Hohenau blieb am Drücker. Nach rund einer halben Stunde legte Florian Slama nach und erhöhte in Minute 31 auf 2:0 – der Halbzeitstand war damit hergestellt. Nach der Pause kam Mannersdorf mit Schwung aus der Kabine und verkürzte prompt: In der 48. Minute traf Neki Oda zum 2:1. Die Gäste blieben dran, suchten den Ausgleich und hatten spürbar mehr vom Spiel, doch Hohenau nutzte seine nächste große Möglichkeit spät und machte in der 83. Minute durch Tomas Tok mit dem 3:1 alles klar.

„Zweite Hälfte besser im Griff“ – Horvath über Umstellungen, Chancen und den Knackpunkt

Horvath zeichnete ein klares Bild der zwei Gesichter seiner Mannschaft. „Die erste Hälfte war Hohenau klar tonangebend. Sie sind mit 2:0 in die Pause gegangen, wir waren immer den einen Schritt hinten.“ In der Kabine reagierte Mannersdorf. „In der Pause haben wir an zwei Positionen umgestellt. Dadurch hatten wir das Spiel besser im Griff, sind immer wieder zu Chancen gekommen und waren eigentlich die bessere Mannschaft“, erklärte der Obmann. Der schnelle Anschluss durch Neki Oda gab Rückenwind: „Kurz nach der Pause macht Oda das 1:2. Mit Fortdauer hätten wir den Ausgleich fast schon verdient gehabt.“ Am Ende überwog trotzdem die Ernüchterung: „Es war vor allem die Leistung in der ersten Halbzeit, die wir in der zweiten nicht mehr wettmachen konnten.“ Als Problempunkte nannte er klar: „Die Defensive und das Umschaltspiel nach vorn.“

Chancenverwertung, Schiri-Eindruck und Ausblick: Hohenau marschiert, Mannersdorf braucht Punkte

Warum es am Ende keine Zähler wurden, beantwortete Horvath ohne Umschweife: „An der Verwandlung der Torchancen lag der größte Unterschied. Sie haben drei Tore erzielt, wir nur eins.“ Mit dem Unparteiischen hatte er kein größeres Thema: „Der Schiedsrichter war unauffällig. Ein Linienrichter war beim Abseits ein bisschen auf Kriegsfuß, aber das hatte mit der Niederlage nichts zu tun.“

In der Tabelle untermauert Hohenau mit 54 Punkten nach 24 Runden die Rolle als Spitzenreiter, während Mannersdorf mit 15 Zählern als Schlusslicht weiter unter Zugzwang steht. Für die kommenden Wochen ist die Marschroute aus Horvaths Sicht klar: kompakter stehen, im Umschalten klarer werden und die Chancen nutzen – denn die zweite Hälfte in Hohenau hat gezeigt, dass seine Mannschaft sehr wohl Druck machen kann.

2. Landesliga Ost: Hohenau : Mannersdorf - 3:1 (2:0)

  • 83
    Tomas Tok 3:1
  • 48
    Neki Oda 2:1
  • 31
    Florian Slama 2:0
  • 8
    Manuel Kegler 1:0