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„Mit dem Punkt bin ich zufrieden“ – Kirchberg/Altenwörth kommt nach Fehlstart noch zum 1:1

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USC Kirchberg/Altenwörth
USV Groß Gerungs

In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat USC Kirchberg/Altenwörth im Heimspiel gegen USV Groß Gerungs nach frühem Rückstand noch ein 1:1 geholt. Trainer Oliver Oberhammer konnte mit dem Punkt leben, obwohl seine Mannschaft lange nicht richtig in die Partie fand. Ein Gegentor in der fünften Minute, viele Fehler mit dem Ball und ein Gegner, der „einen Tick gefährlicher“ war, bestimmten den Abend. Erst nach der Pause wurde Kirchberg besser und kam noch zum Ausgleich.

Torwart in grüner Dress hockend

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Frühes Gegentor bringt die Gäste sofort ins Spiel

Kirchberg erwischte einen Abend, an dem von Beginn an vieles gegen die eigene Spielidee lief. Oberhammer sprach offen von einem „wiederholten Geschenk für den Gegner“ und meinte damit die Anfangsphase, in der seine Mannschaft Groß Gerungs gleich ein, zwei sehr gute Chancen ermöglichte. Eine davon nutzte Pavel Partl bereits in der fünften Minute zum 0:1. „Es war natürlich kein guter Start für uns“, sagte der Trainer. Die Gäste waren dadurch sofort im Spiel, verteidigten laut Oberhammer „sehr kompakt, sehr aggressiv“ und waren bis etwa zur Mitte der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Kirchberg kam danach zwar etwas besser hinein, konnte sich bis zur Pause aber nur selten sauber nach vorne kombinieren. Dass es mit dem 0:1 in die Kabinen ging, war für Oberhammer deshalb „auch gerechtfertigt“.

Fiedler gleicht aus, der Sieg bleibt aber auf beiden Seiten liegen

Nach dem Seitenwechsel wurde Kirchberg besser und kam mehr in die Partie. In der 58. Minute sorgte Tobias Fiedler dann für das 1:1, das den Gastgebern zumindest den Ausgleich brachte. Oberhammer sah seine Elf danach verbessert, schob aber sofort nach, dass Groß Gerungs „das ganze Spiel über einen Tick gefährlicher als wir“ geblieben sei. Vor allem über den Torschützen bereiteten die Gäste immer wieder Probleme. „Den konnten wir diesmal nicht so gut unter Kontrolle bringen“, erklärte der Trainer. Trotzdem war für Kirchberg in dieser Phase auch mehr drin. Oberhammer verwies auf eine Szene, „wo der Ball uns vor die Füße fällt und wir das leere Tor leider nicht treffen“. In der Schlussphase hatten dann beide Mannschaften noch eine Riesenchance auf den Siegestreffer, darunter auch eine Möglichkeit im Eins-gegen-Eins gegen den Tormann. Weil aber beide Seiten diese Situationen ungenutzt ließen, blieb es beim Remis.

Viele Fehler mit dem Ball, aber Respekt vor Groß Gerungs

Dass Oberhammer mit dem einen Punkt unterm Strich zufrieden war, hatte auch mit der eigenen Leistung zu tun. „An diesem Tag bis auf den Einsatz und die Laufbereitschaft leider einiges nicht“, antwortete er auf die Frage, was bei seiner Mannschaft gut funktioniert habe. Vor allem mit dem Ball war Kirchberg zu fehleranfällig. „Die richtigen Entscheidungen mit dem Ball haben gefehlt“, sagte der Trainer, der auch den vorletzten und letzten Pass als Schwachstelle nannte. Wären zwei oder drei Situationen sauberer ausgespielt worden, hätten laut Oberhammer in der zweiten Halbzeit noch mehr Torchancen entstehen können. Gleichzeitig wollte er den Gegner ausdrücklich nicht kleinreden. Für ihn sei es „eigentlich verwunderlich“, dass Groß Gerungs in der Tabelle so weit hinten liege, weil die Gäste „keine schlechte Mannschaft mit einigen guten Fußballern“ und „gut vom Trainer eingestellt“ seien. Einen Nebenaspekt sprach er ebenfalls an: Die Schiedsrichterleistung sei „mit gemischten Gefühlen“ zu sehen gewesen, weil Groß Gerungs sehr aggressiv verteidigt habe und die gelben Karten aus seiner Sicht zu spät gekommen seien. Am Gesamturteil änderte das aber nichts. Nach einem Spiel, in dem Kirchberg lange nicht an seine bessere Form herankam, blieb Oberhammer bei seiner klaren Linie: „Mit dem Punkt bin ich zufrieden.“

Gebietsliga Nordwest/Waldviertel: Kirchberg/Altenwörth : USV Groß Gerungs - 1:1 (0:1)

  • 58
    Tobias Fiedler 1:1
  • 5
    Pavel Partl 0:1