In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat sich USC Kirchberg/Altenwörth am Samstag gegen USV Atzenbrugg/H. klar mit 4:0 durchgesetzt. Die Gastgeber führten zur Pause bereits 2:0 und zogen nach dem Seitenwechsel konsequent davon. Trainer Oliver Oberhammer sah einen verdienten Heimsieg, weil seine Mannschaft früh die Kontrolle hatte, den kurzen Hänger vor der Pause überstand und die Partie danach "nichts mehr anbrennen" ließ.

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Die Partie begann für Kirchberg ideal, weil Alexander Kurzbauer schon in der 7. Minute das 1:0 machte. Oberhammer erklärte die frühe Führung nicht mit Zufall, sondern mit einem sauber ausgespielten Angriff: "Gute Ballstafette mit mehreren Pässen, mit zwei Seitenwechseln, zweimal gut verlagert, dann auf die linke Seite, Ball in den Rücken der Abwehr und souverän verwertet." Genau so hatte sich der Trainer den Auftritt seiner Mannschaft vorgestellt. Gleichzeitig verschwieg er nicht, dass die Anfangsdominanz nicht über die ganze erste Hälfte hielt. "Wir sind vollkommen verdient in Führung gegangen, hatten das Spiel unter Kontrolle und haben dann nach zwanzig Minuten ein bisschen den Zugriff verloren", sagte Oberhammer. Atzenbrugg kam in dieser Phase besser in die Partie, ehe Kurzbauer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch auf 2:0 stellte. Auch dieses Tor ordnete der Kirchberg-Coach als gut herausgespielt ein: "Beim 2:0 war es ähnlich: Ball in die Tiefe, klatschen lassen, noch einmal tief gespielt und dann verwertet."
Dass die Partie nach dem Seitenwechsel nicht mehr kippte, war aus Sicht des Kirchberg-Trainers der nächste entscheidende Punkt. Das Heimteam legte in der 54. Minute durch Philipp Klimpfinger das 3:0 nach und sorgte zehn Minuten später mit seinem zweiten Treffer des Tages für die endgültige Entscheidung. Oberhammer gefiel vor allem, wie klar seine Mannschaft diese Phase bespielte. "In der zweiten Halbzeit haben wir nichts mehr anbrennen lassen und noch zwei Tore draufgelegt", sagte er. Auch zur Entstehung der beiden Tore hatte er eine einfache und nachvollziehbare Erklärung: "Bei den zwei Toren in der zweiten Halbzeit haben wir gute Ballgewinne gehabt und die zwei Konter gut fertig gespielt." Gerade darin lag an diesem Nachmittag der große Unterschied. Kirchberg blieb kompakt, gewann die Bälle in guten Zonen und spielte die Angriffe danach konsequent zu Ende.
Unterm Strich sprach vieles für einen rundum gelungenen Auftritt der Gastgeber. Oberhammer nannte die Leistung seiner Mannschaft insgesamt reif, und das passte zum Verlauf der Begegnung. Kirchberg nutzte die Räume, blieb nach dem kurzen Wackler ruhig und bestrafte, dass die Gäste über weite Strecken eher zurückhaltend agierten. "Der Gegner war heute etwas passiv. Das haben wir ganz gut ausgenützt", sagte der Trainer. Viel mehr brauchte es aus seiner Sicht gar nicht, um den Unterschied dieses Spiels zu erklären. Mit dem 4:0 hält Kirchberg nach zwölf Runden bei 21 Punkten und bleibt damit auf Rang vier der Tabelle in Schlagdistanz zur Spitze. Atzenbrugg bleibt nach der klaren Niederlage bei zehn Zählern und auf Platz elf. Für Kirchberg war es damit nicht nur ein deutlicher Heimsieg, sondern auch ein Abend, an dem Spielanlage, Chancenverwertung und Ergebnis gut zusammenpassten.