In der Gebietsliga West hat USC kaschütz Rohrbach das Duell mit ASV Statzendorf mit 3:0 für sich entschieden. Obmann Thomas Stritzl sprach nach dem Spiel von einer klar überlegenen Vorstellung seiner Mannschaft. Nach dem frühen 1:0 blieb Rohrbach aus seiner Sicht über weite Strecken am Drücker, ehe das 2:0 und 3:0 die Partie endgültig entschieden.

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Rohrbach setzte früh das erste Zeichen. Schon in der 3. Minute brachte Christoph Kahrer die Gastgeber mit 1:0 in Führung, und genau dieses Tor veränderte die Partie laut Thomas Stritzl spürbar. Der Obmann schilderte, dass Statzendorf anfangs noch ebenbürtig gewesen sei, Rohrbach nach dem frühen Treffer aber immer besser ins Kommando gekommen sei. „Wir waren klar die überlegene Mannschaft, sind relativ früh mit 1:0 in Führung gegangen und haben die Partie mit dem 2:0 und 3:0 fixiert“, sagte Stritzl. Zur Pause stand es zwar noch 1:0, doch aus seiner Sicht hatte Rohrbach die Begegnung da schon gut im Griff und über die gesamten 90 Minuten mehr vom Spiel.
Lange blieb die Tür mit dem knappen Vorsprung allerdings noch einen Spalt offen, ehe Rohrbach in der zweiten Hälfte endgültig davonzog. In der 66. Minute erhöhte Jonas Böhmwalder auf 2:0, nur zwei Minuten später legte derselbe Spieler das 3:0 nach. Für Stritzl war genau dieser Abschnitt der klare Wendepunkt. „Nach dem 2:0 konnte man deutlich bemerken, dass der Gegner nichts mehr dagegenzuhalten hatte. Mit dem 3:0 war es dann endgültig besiegelt“, erklärte er. Aus seiner Sicht war damit auch sichtbar, warum der Sieg am Ende so klar ausfiel: Rohrbach blieb am Drücker und nutzte die Phase, in der die Partie endgültig auf die Seite der Gastgeber kippte, konsequent aus.
Den Grundstein für den Heimsieg sah der Rohrbacher Obmann nicht nur in den Toren, sondern auch im Zusammenspiel seiner Mannschaft. Vor allem die jungen Eigenbauspieler hätten ihm gefallen. „Es waren vor allem die jungen, eigenen Spieler, die aus der Mitte heraus und vorne perfekt zusammengespielt haben“, sagte Stritzl. Gerade dieser Zusammenhang zog sich für ihn durch das ganze Match. Rohrbach wirkte in den entscheidenden Zonen geschlossener und klarer. Dass mit Christoph Kahrer und Doppelpacker Jonas Böhmwalder jene Spieler trafen, die vorne den Unterschied machten, passte zu diesem Bild. Gleichzeitig wollte Stritzl den Gegner nicht kleiner reden. Statzendorf sei anfangs ebenbürtig gewesen und „bis zum Schluss nicht zu unterschätzen“.
Trotz des deutlichen Erfolgs beließ es Stritzl nicht bei Lob. Er sprach offen an, dass Rohrbach noch nicht am Ende seiner Entwicklung sei und auch nach einem überzeugenden Heimauftritt weiter an einigen Punkten arbeiten müsse. „Wir müssen unsere Abwehr verstärken. Nichtsdestotrotz brauchen wir noch einen Stürmer und einen Spielmacher“, sagte er und kündigte an, dass man sich im Winter nach geeigneten Kandidaten umsehen werde. Damit rückte er den Sieg gleich wieder in einen größeren Zusammenhang: Das Ergebnis war klar, der Blick nach vorne aber ebenso. Zufrieden war er außerdem mit der Spielleitung. Strittige Szenen habe er keine gesehen, und auch der Schiedsrichter habe „das Spiel unter Kontrolle“ gehabt.