Direkt nach dem Duell zwischen SV Forchtenstein und UFC Neckenmarkt in der 1. Klasse Mitte zeigte sich Ronald Spuller sichtlich zufrieden. „Das Ergebnis passt. Ziel war, drei Punkte zu holen – das ist uns gelungen“, fasste der Trainer zusammen. Sein Team habe die Partie über weite Strecken kontrolliert und den Matchplan konsequent umgesetzt. Gleichzeitig blieb Spuller selbstkritisch: Die vorhandenen Möglichkeiten seien nicht konsequent genug genutzt worden. Den Gegner würdigte er für eine disziplinierte Defensivarbeit. Prägende Akzente setzten aus seiner Sicht vor allem Torschütze Christoph Krenn und eine insgesamt konzentrierte Mannschaftsleistung – unterm Strich stand ein souveräner Auftritt mit klarer Botschaft: Auftrag erfüllt, Fokus nach vorne.

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Spuller ordnete die Kräfteverhältnisse klar ein: „Über 90 Minuten waren wir das aktivere Team, auch in puncto Ballbesitz.“ Verbesserungspotenzial sah er im letzten Drittel: „Einziges Manko war, dass wir zu wenig Möglichkeiten herausgespielt beziehungsweise genutzt haben.“ Inhaltlich blieb er damit seiner Linie treu: zufrieden mit der Umsetzung, aber mit offenem Blick für mehr Konsequenz vor dem Tor.
In den Schlüsselmomenten standen die Offensivkräfte der Gastgeber im Fokus. Faktisch fiel das 1:0 in der 13. Minute durch Christoph Krenn, das 2:0 in der 62. Minute durch Nico Korner – beides Szenen, die Forchtensteins Kontrolle untermauerten und dem Spiel die Richtung gaben. Spuller hob Krenn hervor: „Christoph Krenn war sehr stark, er hat ein super Spiel abgeliefert und das wichtige 1:0 erzielt. Insgesamt war es aber eine sehr konzentrierte Mannschaftsleistung über 90 Minuten.“
Für den Gegner fand Spuller anerkennende Worte: „Man muss Neckenmarkt zu dem Weg gratulieren, den sie im Winter eingeschlagen haben. Sie setzen auf eigene, junge Spieler – das braucht Zeit, ist aber auf Sicht die absolut richtige Entscheidung.“ Überschattet wurde der Sieg von einer schweren Blessur: „Sehr schlimm, dass sich Izzet Yerli gestern eine schwere Knieverletzung zugezogen hat. Das ist sehr bitter für uns – ich wünsche ihm auf diesem Weg alles Gute.“ Mit Blick auf die nächsten Tage rechnet der Coach mit Ausfällen: „Wir werden sicher einige Ausfälle haben und müssen schauen, wer bis zum Wochenende fit wird.“