Erleichterung statt Pathos bei Karl Gerdenich, Obmann des SV Antau, nach dem Duell beim ASK Tschurndorf in der 1. Klasse Mitte: Sein Fazit fällt positiv aus, weil aus seiner Sicht Spielanteile und Chancenplus klar bei Antau lagen – das 4:2 war folgerichtig. „Die drei Punkte waren enorm wichtig für den Kopf und für die Moral der Mannschaft“, betonte Gerdenich nach zwei Heimniederlagen in Serie. Zugleich ordnete er die Möglichkeiten der Gastgeber ein: „Die zwei Treffer von Tschurndorf entstanden einmal per Kopf nach einem Freistoß und einmal per Elfmeter (Torschützen: Bojan Gavranovic und Laszlo Egle); darüber hinaus gab es zwei gefährliche Aktionen über Stangl-Pässe. Antau hatte sicher noch drei, vier weitere Chancen.“

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Ruhende Bälle gaben den Ausschlag: „Zwei Tore fielen für den SV Antau nach Eckbällen“, erklärte der Obmann – auch begünstigt von den Rahmenbedingungen: „Der Platz in Tschurndorf ist, wie in der ganzen Klasse bekannt, eher schmal und klein.“ Auch das Wetter spielte mit, ohne die Partie zu entscheiden: „Der Wind hatte sicher einen kleinen Anteil an den Toren, war aber nicht spielentscheidend.“
Insgesamt erlebte Gerdenich eine faire Begegnung: „Die Zweikampfführung war im Großen und Ganzen ausgeglichen und fair – weder grobe Fouls noch schwere Vergehen.“ Den Strafstoß für Tschurndorf bewertete er zurückhaltend: „Der Elfmeter war möglicherweise strittig. Ich stand hinter dem Spieler; unser Mann meinte, er sei aus kurzer Distanz an die angelegte Hand angeschossen worden. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter.“ Prägend für Antau waren die Treffer von Mario Hötschl und Andreas Gold; für Tschurndorf trafen Bojan Gavranovic und Laszlo Egle. Der Blick geht bereits nach vorn: „Wir wollen mit demselben Team und Kampfgeist ins nächste Match starten – zu Hause zählen nur drei Punkte.“