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ASK Weppersdorf – Co-Trainer Lorandt Schuller: „Ruhe bewahrt – Chancen besser nützen“ beim 3:0 Erfolg bei SPG HRVATI

HRVATI
ASK Weppersdorf

Zwischen SPG HRVATI und ASK Weppersdorf prägte ein enges, körperbetontes Duell den Nachmittag in der 1. Klasse Mitte. Co-Trainer Lorandt Schuller bilanzierte einen starken Start, viel Arbeit bei Standards und eine reife zweite Halbzeit – ohne in Superlative zu verfallen. Er sprach von ausgeglichenem Ballbesitz, einem Plus an klaren Möglichkeiten und der nötigen Ruhe im Team, mahnte aber die Effizienz im Abschluss für die kommende Woche an.


Eine Reihe Bälle entlang der Seitenlinie

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Standardtor als Türöffner, Ausgleich verpasst

Weppersdorf setzte früh ein Ausrufezeichen und nutzte das einstudierte Muster: Nach einer Ecke brachte Ákos Márk Virág sein Team in der 6. Minute per Kopf mit 1:0 in Führung – ein Moment, der den Gästen Sicherheit gab. „Das Eckballtor war gut umgesetzt. Wir wollten den Ball genau dorthin bringen – und dort köpfte Virág ein“, erklärte Schuller zur Herangehensweise bei ruhenden Bällen. HRVATI fand dennoch Antworten, vor allem über Standards: Nach einer Ecke der Gastgeber lag das 1:1 in der Luft, blieb aber ungenutzt. Weppersdorf wiederum ließ vor der Pause zwei, drei gute Möglichkeiten liegen – zur Halbzeit stand es daher 1:0 aus Sicht der Gäste, ein knapper Zwischenstand, der den offenen Charakter der ersten 45 Minuten widerspiegelte.

Balance im Ballbesitz, robust in den Duellen

Im Spiel mit dem Ball sah Schuller keine klare Dominanz: „Es war eher ausgeglichen, vielleicht mit einem leichten Plus für uns.“ Entscheidender als Prozentzahlen war für ihn das Chancenplus: „Wir hatten mehr klare Möglichkeiten als der Gegner; deshalb war der Sieg in Ordnung.“ In den Zweikämpfen entwickelte sich ein intensives, aber angemessen geführtes Spiel. Diese Mischung aus Stabilität in den Duellen und leichtem Chancenübergewicht legte das Fundament für die Entscheidung nach dem Seitenwechsel.

Reife nach der Pause und die Effizienz-Frage

Nach Wiederanpfiff blieb Weppersdorf ruhig, suchte konsequent den Abschluss und erhöhte den Druck. Den Unterschied auf der Anzeigetafel machten zwei sauber vorgetragene Angriffe: In der 72. Minute traf Martin Gosztola zum 2:0, in der 80. Minute setzte Gabor Markus mit dem 3:0 den Schlusspunkt. Einzelne Akteure wollte der Co-Trainer dennoch nicht herausheben: „Alle haben auf einem ähnlichen Niveau gespielt.“

Inhaltlich rückte er Prinzipien in den Mittelpunkt – Ruhe bewahren, Standards entschlossen ausspielen, Chancen klarer verwerten. Seine Schlussbilanz fasst beides zusammen: „Positiv war, dass wir die Ruhe behalten haben. Negativ war die Chancenverwertung – das müssen wir nächste Woche besser machen.“ 

1. Klasse Mitte: HRVATI : Weppersdorf - 0:3 (0:1)

  • 80
    Gabor Markus 0:3
  • 72
    Martin Gosztola 0:2
  • 6
    Ákos Márk Virág 0:1

 

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