Beim Duell in der 1. Klasse Mitte zwischen dem UFC Mannersdorf und dem ASK Stoob ordnete Co-Trainer Arnold Landauer die Geschehnisse nüchtern ein. Er sprach von einem frühen Rückschlag, hoher Intensität in den Zweikämpfen und wechselnden Ballbesitzphasen. Seine Mannschaft vergab zudem einen Elfmeter. In seinen Worten schwang Enttäuschung mit, aber auch Zuversicht und klare Forderungen an das Auftreten in der kommenden Woche.

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Gleich zu Beginn geriet Stoob ins Hintertreffen: David Haspel traf in der 2. Minute zum 0:1 aus Stoober Sicht. Der ASK suchte sofort den Weg nach vorne, kassierte aber noch vor der Pause den nächsten Gegentreffer und verpasste obendrein einen Elfmeter – ein Schlüsselmoment der Anfangsphase. Zu den eigenen Prinzipien sagte Landauer: „Meine Vorgaben waren wie vorige Woche dieselben: aggressives, schnelles Kombinationsspiel. Das ist uns leider nicht so geglückt.“
Im physischen Duell sah Landauer Vorteile bei Mannersdorf und betonte zugleich das eigene Gegenhalten. Er schilderte das Ballbesitzverhältnis als ausgeglichen mit wechselnden Phasen auf beiden Seiten. Auffällig bei den Gastgebern waren aus seiner Sicht insbesondere die Nummer 10 und die Nummer 8.
Nach der frühen Führung legte Tamas Botos in der 34. Minute zum 0:2 nach. Kurz vor der Pause brachte Milan Horvath den ASK Stoob in der 42. Minute mit dem 1:2 wieder heran – ein Treffer, der als Motivationsschub diente. In der zweiten Hälfte passierte lange wenig Zwingendes, ehe Mannersdorf die Partie entschied: Filip Omazic stellte in der 60. Minute auf 1:3. Landauer blickte dennoch nach vorn: „Ich hoffe, dass wir nächste Woche zu Hause ein anderes Auftreten zeigen, uns anders präsentieren und wieder zu einem Sieg kommen.“