In der 1. Klasse Mitte setzte sich der SC Unterfrauenhaid am Freitagabend mit 4:0 gegen den UFC Neckenmarkt durch. Zur Pause stand es 1:0, nach dem Seitenwechsel entschieden drei Tore binnen gut 20 Minuten die Sache. Neckenmarkts Sportlicher Leiter-Stellvertreter Daniel Bohacsek ärgerte sich vor allem über die fehlende Genauigkeit im letzten Drittel: „Wir hatten unsere Chancen, aber der letzte Pass hat zu selten gepasst.“ Gleichzeitig anerkannte er: „Unterfrauenhaid ist qualitativ stark.“

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Die Anfangsphase verlief aus Gästesicht ordentlich, doch der Gastgeber setzte das erste dicke Ausrufezeichen: In Minute 27 traf David Földvarszki zur 1:0-Führung für Unterfrauenhaid. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. Direkt nach dem Wiederanpfiff legten die Hausherren nach und stellten durch Dániel Török in der 49. Minute auf 2:0. Neckenmarkt versuchte, wieder Zugang zu finden, doch Unterfrauenhaid blieb zielstrebig. Erneut Földvarszki traf in der 58. Minute zum 3:0 und sorgte damit früh für klare Verhältnisse. Spätestens als Lukas Kubus in der 65. Minute das 4:0 nachlegte, war der Deckel drauf. Unterfrauenhaid nutzte die Chancen konsequent, während den Gästen im entscheidenden Moment oft die Genauigkeit fehlte. Am Ende stand ein deutliches Resultat, das vor allem durch den Start nach der Pause entschieden wurde.
Nach dem Schlusspfiff wirkte Daniel Bohacsek gefasst, aber deutlich in seiner Analyse. „In der ersten Halbzeit haben wir brav mitgespielt“, sagte der Sportliche Leiter-Stellvertreter und verwies auf gute Momente seiner Elf. Diese blieben allerdings ohne Ertrag: „Wir hatten zwei, drei Torchancen – da müssen schon Tore passieren.“ Der Knackpunkt lag aus seiner Sicht klar in der Offensive: „Vorne fehlte oft der letzte Pass, das hat selten funktioniert.“ Trotz des klaren Ergebnisses hob Bohacsek die Einstellung der Mannschaft hervor: „Wir haben energisch gespielt. Er führte das auch auf die Struktur seiner Truppe zurück: „Ich denke, dass bei uns zehn einheimische Spieler am Platz stehen zeigt auf wie wichtig unsere jungen Spieler für den Verein sind.“ Die Summe dieser Faktoren reichte an diesem Abend dennoch nicht, um Zählbares mitzunehmen.
Dass Unterfrauenhaid vor heimischem Publikum klar gewann, überraschte Bohacsek nicht grundsätzlich. „Unterfrauenhaid ist qualitativ natürlich schon stark, und das hat einen Unterschied ausgemacht“, hielt er fest. Zur Leitung der Partie meinte Bohacsek ausgewogen: „Der Schiedsrichter war solide, aber es hätte ein paar Gelbe mehr geben können.“ Für die nächsten Aufgaben bleibt der Fokus klar: Neckenmarkt will die guten Ansätze aus Halbzeit eins länger durchziehen, im letzten Drittel präziser werden und die vorhandenen Möglichkeiten konsequenter nützen. Gelingt das, sollte auch wieder ein engeres Spiel – und vor allem ein besseres Ergebnis – möglich sein.