In der 1. Klasse Mitte feierte der ASK Weppersdorf am Freitagabend einen 4:1-Heimsieg über den SC Kroatisch Geresdorf. Nach einem Blitzstart mit zwei Treffern von Gabor Markus geriet der Leader kurz ins Stottern, ließ vor der Pause den Anschluss zu, legte nach dem Seitenwechsel aber wieder zu. Co-Trainer Lorandt Schuller sprach von einem verdienten Erfolg und lobte zugleich die Reaktion seiner Mannschaft nach der Halbzeit. Martin Gosztola entschied die Partie mit einem Doppelpack endgültig.

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Weppersdorf erwischte den perfekten Start. Schon nach wenigen Minuten lag der Ball im Netz, Gabor Markus stellte in Minute 4 auf 1:0 und legte in der 12. Minute zum 2:0 nach. Schuller war mit dem Beginn hochzufrieden, setzte aber sofort einen Kontrapunkt: "Wir haben sehr gut angefangen und dann, für mich unverständlich, komplett aufgehört zu spielen." Eine Szene rund um den Führungstreffer blieb ihm in Erinnerung: "Der Ball war klar hinter der Linie, der Linienrichter hat eingegriffen, dann wurde das Tor gegeben." Weil Weppersdorf danach nachließ, kam Kroatisch Geresdorf kurz vor dem Pausenpfiff zurück: Alen Csizmadia traf in der 43. Minute zum 2:1, mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. "Entscheidend war für mich, dass Kroatisch Geresdorf kurz vor der Pause den Anschluss gemacht hat", erklärte der Co-Trainer.
Aus der Pause kam Weppersdorf wacher und zielstrebiger. Schuller berichtete von klaren Worten: "Nach einem Gespräch in der Kabine waren die Burschen munter." Zunächst ließ der Leader allerdings drei glasklare Möglichkeiten liegen. "Wir hatten drei Hundertprozentige allein vor dem Tormann – David Gera, Gabor Markus und Tobias Chmel – und haben sie vergeben", so Schuller. Dann setzte Martin Gosztola das Ausrufezeichen und machte es zweimal besser. In der 60. Minute stellte er auf 3:1, in der 67. Minute legte er mit dem 4:1 nach. "Dann hat Gosztola ihnen gezeigt, wie es geht, und zwei schnelle Tore gemacht. Danach war das Spiel gelaufen", sagte Schuller, der den Auftritt nach der Pause als deutlich präsenter beschrieb.
In seiner Gesamtanalyse blieb der Co-Trainer klar: "Im Großen und Ganzen war der Sieg verdient. Wir waren die bessere Mannschaft." Zugleich nannte er die Wellenbewegung des Abends beim Namen: "Die ersten zehn Minuten waren top, dann kam der Flop bis zur Halbzeit." Positiv bewertete er den Charakter nach dem Seitenwechsel, als Weppersdorf wieder Kontrolle und Druck aufbaute.
Respekt gab es auch für die Gäste: "Kroatisch Geresdorf hat, obwohl vier Stammspieler gefehlt haben, mutig und phasenweise attraktiv gespielt." Diskussionen gab es keine: "Es war eine faire Partie, es war alles in Ordnung." Mit dem Dreier untermauert Weppersdorf seine Position an der Tabellenspitze – nach 24 Spielen hält der Leader bei 59 Punkten, Kroatisch Geresdorf steht mit 43 Zählern auf Rang vier.