In der 1. Klasse Mitte rang der ASK Raiding den SV Antau mit 1:0 nieder – entschieden spät durch Mario Lösch in Minute 86. Zuvor hatten sich über weite Strecken zwei gleichwertige Teams neutralisiert, zur Pause stand es 0:0. Für Raiding war es der vierte Sieg hintereinander, der nochmals Selbstvertrauen für die Schlussphase der Saison bringt. Trainer Anton Drabeck sprach von einem engen Spiel, in dem sein Team den entscheidenden Moment eiskalt nutzte.

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Der Abend in Raiding begann ohne große Geschenke. Beide Mannschaften arbeiteten sauber gegen den Ball, klare Chancen blieben lange Mangelware. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 0:0, und auch danach blieb das Duell eng. „Es waren eigentlich zwei gleichwertige Gegner. Es war nicht unser bestes Spiel“, hielt Anton Drabeck fest. Sein Team habe „vielleicht chancenmäßig ein kleines Plus“ gehabt, insgesamt sei es aber über 90 Minuten ausgeglichen gewesen. Dann kam die 86. Minute: Mario Lösch traf zum 1:0. „Ein schönes Tor“, so Drabeck. Genau dieser eine Treffer machte an einem Abend mit kleinen Abständen den großen Unterschied.
In der Analyse rückte Drabeck die aktuelle Entwicklung in den Vordergrund. „Vier Siege hintereinander geben Selbstvertrauen. Die Mannschaft arbeitet gut“, sagte der Coach und klang hörbar zufrieden mit der Art, wie seine Truppe gerade auftritt. Gleichzeitig blieb er ehrlich, als es um die Bedingungen daheim ging: „Auswärts tun wir uns ein bisschen leichter, weil unser Platz in Raiding nicht leicht zu bespielen ist. So ehrlich muss man sein. Da tun wir uns im Spielerischen ganz, ganz schwer.“ Dass sein Team trotzdem Wege findet, die engen Spiele auf ihre Seite zu ziehen, wertet er hoch: „Mit einem Punkt hätten wir leben können, aber das Tor hat uns die drei Punkte gebracht.“ Gerade in Phasen, in denen es fußballerisch nicht perfekt läuft, zählt das konsequente Durchziehen der eigenen Linie.
Auch dem Gegner zollte Drabeck Respekt. „Antau ist für uns immer ein schwerer Gegner. Eine kompakte, körperlich starke Truppe. Die haben gut dagegengehalten“, erklärte er. Ein 0:0 wäre aus seiner Sicht okay gewesen – doch Raiding hatte eben die eine Szene mehr. Zum Unparteiischen blieb Drabeck sachlich-kritisch: „Viel zu schnell die gelben Karten. Da kann man mit erwachsenen Spielern auch reden. Es war aber keine krasse Fehlentscheidung dabei.“
Für die Schlussphase der Saison sieht er sein Team gut gerüstet: „Wir hatten keine leichte Zeit, jetzt haben wir uns mit dem vierten Sieg eine gute Ausgangsposition geschaffen. Wir haben in den letzten Wochen nicht auf die Tabelle geschaut und unseren eigenen Spielern viel Spielzeit gegeben. So machen wir es auch in den letzten zwei Matches.“ Der Tenor passt zum Abend: enges Spiel, entscheidender Moment – und Raiding nimmt die vollen Punkte mit.