In der 1. Klasse Mitte lieferte der Sportverein Loipersbach dem Tabellendritten SPG Nikitsch/ Kr. Minihof ein enges Duell, musste sich am Ende aber 0:1 geschlagen geben. Nach torloser erster Hälfte fiel kurz nach der Pause die Entscheidung: Martin Kondor traf in Minute 51. Loipersbach hatte danach viel vom Ball, fand aber zu selten den Weg in die gefährlichen Räume. Trainer Manfred Schaffer sprach von einer „engen Partie“, in der sein Team „lange gut drinnen“ war, sich aber „vorne nicht belohnt“ hat.

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Loipersbach startete mutig in das Heimspiel, hielt die Partie in der ersten Halbzeit offen und suchte den direkten Weg nach vorne. „Bis zur Halbzeit war alles offen, 0:0. Wir waren da etwas spielbestimmender und hatten eine zwingende Torchance, die wir nutzen müssen“, erklärte Trainer Manfred Schaffer. Nach Wiederbeginn kam der schnelle Dämpfer: In der 51. Minute vollendete Martin Kondor den entscheidenden Angriff zum 0:1. „Der Knackpunkt war das 1:0“, hielt Schaffer fest. Von da an wurde es für seine Mannschaft schwerer. Loipersbach hatte zwar über weite Strecken ordentliche Ballbesitzphasen, fand aber gegen den kompakten Dritten keine Lücken für klare Abschlüsse und blieb trotz Aufwand ohne Ertrag.
Der Loipersbacher Coach benannte die entscheidende Szene klar. „Wir waren in der Offensivbewegung, dann spielen sie zwei sehr gute Pässe. Wir waren in der Defensivarbeit zu nachlässig, das Eins-gegen-eins müssen wir konsequenter verteidigen und früher den Ballführenden stören. Dann folgt ein guter Pass zwischen die Verteidiger, und der Spieler macht das Tor gut.“ Mit der Führung im Rücken zog sich Nikitsch etwas zurück und spielten mehr auf Konter. „Nach dem Rückstand waren sie defensiver, für uns wurde es schwer, durchzukommen“, so Schaffer. Was bei Loipersbach fehlte, fasste er ebenso offen zusammen: „Uns hat heute vor allem gefehlt, dass wir uns zwingende Torchancen herausspielen. Wir waren personell auch geschwächt, trotzdem hätten wir mehr kreieren und konsequenter fertigspielen müssen.“ Positiv verbuchte er „sehr gute Ballhaltephasen nach der Pause“ sowie ordentliche Umschaltmomente vor der Halbzeit, aus denen aber „mehr hätte rauskommen müssen“.
Zum Gegner fand Schaffer faire Worte: „Das 1:0 war stark gespielt. Nikitsch hat den Ball gut verlagert, vor allem in der zweiten Halbzeit. Nicht überragend, aber man sieht, warum sie auf Platz drei stehen.“ Einen kleinen Wunsch richtete er an die Spielleitung: „Ich hätte mir ein paar mehr gelbe Karten gewünscht, dann wird die Partie nicht so hitzig.“ In der Tabelle steht Loipersbach nach Runde 29 mit 35 Punkten auf Rang zwölf – eine Platzierung, die man vermeiden will. „Gegen Neckenmarkt müssen wir punkten. Wir sind auf Platz zwölf gerutscht, dort wollen wir die Saison nicht beenden“, sagte Schaffer. Trotz Ausfällen bleibt der Trainer optimistisch: „Ich hoffe, dass wir eine konkurrenzfähige Mannschaft stellen können – ich bin überzeugt davon.“