Spielberichte

„Die zwei Tore zu ungünstigen Zeitpunkten waren der Knackpunkt“ – UFC Neckenmarkt erklärt das 0:3 in Dörfl

SC Dörfl
UFC Neckenmarkt

In der 1. Klasse Mitte setzte sich der Sportclub Dörfl am Sonntag mit 3:0 gegen den UFC Neckenmarkt durch. Aus Sicht der Gäste war die Richtung der Partie früh vorgegeben. Obmann Franz Ecker machte vor allem die beiden ersten Gegentreffer verantwortlich und sprach davon, dass seine Mannschaft gegen eine gute Dörfler Abwehr kaum zu klaren Chancen gekommen ist.


Fußbälle und Trainingshütchen auf Rasen

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Frühe Tore bringen Dörfl auf Kurs

Franz Ecker hatte den Spielverlauf nach dem Schlusspfiff ziemlich klar eingeordnet. „Das Spiel ist erwartungsgemäß gelaufen. Dörfl hat das Spiel überwiegend gemacht. Wir haben versucht, kompakt zu stehen und aus Kontern zum Erfolg zu kommen, haben aber leider nicht allzu viele Chancen kreiert“, sagte der Obmann des UFC Neckenmarkt. Genau dieses Bild zeigte sich dann auch im Ergebnis. Der Sportclub Dörfl ging in der 16. Minute durch Daniel Berta in Führung und legte in der 28. Minute durch Cristian-Nicolae Fara nach. Damit stand es schon vor der Pause 2:0, und aus Sicht der Gäste war das eine Hypothek, die in dieser Partie nur schwer aufzuholen war. Nach dem Seitenwechsel blieb der Gastgeber auf Kurs und machte in der 73. Minute mit dem Treffer von Gergö Nemeth den 3:0-Endstand fix.

Zu wenig Zugriff und kaum Ertrag nach vorne

Für Ecker lag der entscheidende Punkt nicht erst in der Schlussphase, sondern ganz klar in der Anfangsphase. „Die zwei Tore zu ungünstigen Zeitpunkten zu Beginn des Spieles waren der Knackpunkt“, hielt er fest. Noch deutlicher wurde er bei der Einordnung der ersten beiden Gegentreffer: „Die beiden ersten Tore waren Fehler von unserer Seite, wo wir nicht konsequent attackiert haben beziehungsweise gegen den Ball nicht genügend Zugriff hatten.“ Damit war auch der eigene Matchplan früh beschädigt. Neckenmarkt wollte kompakt stehen und aus Umschaltsituationen etwas mitnehmen, doch genau das ging nach Einschätzung des Obmanns nicht auf. „Die Kompaktheit beziehungsweise die Gegenstöße besser ausnutzen, das hat leider nicht gut funktioniert“, sagte Ecker. Dass gegen die Dörfler Defensive kaum klare Möglichkeiten herausgespielt wurden, passte für ihn ebenfalls ins Bild dieses Nachmittags.

Trotz Niederlage sieht Ecker auch brauchbare Ansätze

Ganz auf reine Kritik wollte Franz Ecker den Auftritt seiner Mannschaft aber nicht reduzieren. Er betonte ausdrücklich, dass nicht alles schlecht gewesen sei. „Mit Ausnahme der Abwehrfehler, die zu den Toren führten, war der Rest des Spieles über weite Strecken in Ordnung“, meinte er. Gleichzeitig sparte er auch nicht mit Anerkennung für den Gegner: „Dörfl besitzt eine sehr gute Mannschaft mit guten Einzelspielern, ist gut organisiert und daher für jeden Gegner schwer zu knacken.“ Einen bemerkenswert offenen Satz schob Ecker ebenfalls nach, als er sagte: „Die vor Kurzem zu Ende gegangenen Tage der Offenen Kellertür und "Samma Wein" haben bei einigen Spielern ihren Tribut gefordert.“ Der Blick des Obmanns ging am Ende aber dennoch nach vorne. „Grundsätzlich ein großes Lob an unsere junge Mannschaft, die in der Entwicklung Schritte macht und mit wenigen Legionären passable Auftritte liefert.“ Während Sportclub Dörfl nach zwei Runden bei sechs Punkten hält, wartet der UFC Neckenmarkt in der 1. Klasse Mitte noch auf die ersten Zähler.

1. Klasse Mitte: SC Dörfl : Neckenmarkt - 3:0 (2:0)

  • 73
    Gergö Nemeth 3:0
  • 28
    Cristian-Nicolae Fara 2:0
  • 16
    Daniel Berta 1:0