In der 1. Klasse Mitte hat sich SV Antau am Samstag in Runde zwei mit 3:1 gegen SPG Rabnitztal durchgesetzt. Nach einer starken Anfangsphase und einer 1:0-Pausenführung legten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel nach, mussten nach dem Anschlusstreffer aber noch einmal aufpassen. Co-Trainer Vinko Kopic sah den Schlüssel im Durchhalten: „Der Kampf bis zur letzten Minute“ habe den Ausschlag gegeben.

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Der Start gehörte nach der Einschätzung des Antauer Co-Trainers klar seiner Mannschaft. „Die ersten 20 Minuten waren wir sehr stark, haben dann aber in gewissen Situationen nachgelassen“, sagte Vinko Kopic nach dem Schlusspfiff. Genau darin lag auch ein Teil des Spielverlaufs: Antau war gut drin, konnte die starke Anfangsphase aber nicht durchgehend auf diesem Niveau halten. Dass die Führung dann trotzdem noch vor der Pause fiel, war aus Sicht der Gastgeber wichtig. In der 38. Minute traf Florian Gold zum 1:0, und Kopic hob dabei hervor, dass dieses Tor wieder nach einem Standard zustande kam. „Für mich war es sehr wichtig, dass wir wieder über einen Standard, über einen Eckball das Tor gemacht haben“, sagte er. Mit diesem 1:0 ging es auch in die Halbzeit, und damit hatte sich Antau zumindest einmal den Vorsprung geholt, der zur Leistung in der ersten Hälfte passte.
Auch nach dem Seitenwechsel setzte Antau zunächst den nächsten wichtigen Schritt. In der 57. Minute erhöhte erneut Florian Gold auf 2:0, und diesmal gefiel Kopic vor allem die Art, wie der Treffer vorbereitet und abgeschlossen wurde. „Das zweite Tor war wirklich sehr schön herausgespielt, mit einer guten Passkombination“, sagte der Co-Trainer. Ganz ruhig wurde der Nachmittag damit aber nicht, denn SPG Rabnitztal kam noch einmal zurück. Balazs Vidak verkürzte in der 65. Minute auf 2:1, und Kopic sprach offen an, dass seine Mannschaft in dieser Situation nicht aufmerksam genug war. „Da haben wir ein bisschen verschlafen und leider das Gegentor zugelassen“, meinte er. Richtig zugunsten von Antau drehte sich die Schlussphase dann mit der Roten Karte gegen Christopher Böhm in der 80. Minute. „Da haben wir wieder die Überhand übernommen“, ordnete Kopic diese Phase ein. Nur eine Minute später stellte Karl Gerdenich mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. Kopic nannte diesen Treffer „glücklich für uns“, weil der Tormann bei Gerdenichs Freistoß nicht gut aussah.
Trotz des Heimsiegs klang Kopic danach nicht so, als würde er sich mit dem Ergebnis allein zufriedengeben. „Luft nach oben sehe ich bei uns in vielen Bereichen“, sagte er und machte damit klar, dass in Antau niemand glaubt, schon am Ziel zu sein. Für ihn geht es jetzt darum, dass die Mannschaft von Spiel zu Spiel zulegt und enger zusammenrückt. „Wir müssen uns einfach weiterentwickeln und uns als Mannschaft noch viel mehr zusammenschweißen“, so der Co-Trainer. Über den Gegner sprach er dabei durchaus respektvoll. In manchen Phasen habe SPG Rabnitztal ein gutes Kombinationsspiel gezeigt. „So richtig gefährlich wurden sie eigentlich nicht, außer beim Gegentor“, lautete aber seine Einschätzung. Auch über einige Zweikämpfe hätte man nach seiner Meinung diskutieren können. Den Unterschied wollte Kopic am Ende dennoch schlicht halten: „Wir haben drei Tore gemacht und Rabnitztal nur eines.“ Für SV Antau sind es nach zwei Runden die ersten drei Punkte, und der Blick geht schon weiter. „Wir müssen als Mannschaft einfach weitermachen. Es kommt eine sehr wichtige Woche auf uns zu“, sagte Kopic zum Abschluss.