Im Derby der 1. Klasse Mitte hat ASK Raiding bei UFC Neckenmarkt mit 3:1 gewonnen und damit den zweiten Erfolg in Serie eingefahren. Nach dem 0:2 zur Pause legten die Gäste sofort nach und brachten sich früh entscheidend in Stellung. Co-Trainer Anton Drabeck lobte vor allem den geschlossenen Auftritt seiner Mannschaft und sah nur in einer Phase nach dem 3:0 noch Luft nach oben.

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ASK Raiding kam nach Einschätzung von Co-Trainer Anton Drabeck genauso in die Partie, wie man sich das aus Sicht der Gäste vorgestellt hatte. "Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut angefangen und auch sehr schöne Tore geschossen", sagte er nach dem 3:1-Erfolg. In der 15. Minute brachte Drissa Yeo ASK Raiding mit 1:0 in Führung. Drabeck hob in diesem Zusammenhang vor allem Mario Lösch hervor, dessen Distanzschuss an die Latte ging, ehe Yeo den Abpraller verwertete. Auch das 0:2 nach 34 Minuten passte ins Bild eines starken Starts. Offiziell wurde der Treffer als Eigentor von Thomas Ecker gewertet, Drabeck erinnerte dabei aber an einen stark getretenen Freistoß von Mario Lösch von der rechten Seite. Mit dem 0:2 zur Pause war für ASK Raiding eine wichtige Grundlage gelegt. "Da habe ich schon gewusst: Wenn wir nicht viel falsch machen, können wir das Spiel gewinnen", sagte Drabeck.
Entscheidend war für ASK Raiding, dass direkt nach dem Seitenwechsel sofort nachgelegt wurde. Drissa Yeo traf in der 46. Minute zum 0:3 und sorgte damit für einen Start in die zweite Halbzeit, der den Gästen klar in die Karten spielte. "Nach der Halbzeit hat uns natürlich sehr geholfen, dass wir gleich das 3:0 geschossen haben", erklärte Drabeck. Ganz durchgezogen bekam ASK Raiding die Partie danach aber nicht. Der Co-Trainer sprach offen von einer Phase über rund 20 bis 25 Minuten, in der seine Mannschaft die Kontrolle ein wenig verlor. "Wir haben es schlampig gespielt und einfach zu leicht genommen", sagte er. Dadurch kam UFC Neckenmarkt wieder etwas besser ins Spiel. Der Anschlusstreffer zum 1:3 durch Roland Mundi in der 86. Minute fiel laut Drabeck nach einem Eigenfehler von ASK Raiding. Trotzdem ordnete er die Phase nüchtern ein und stellte klar, dass UFC Neckenmarkt "nie so gefährlich geworden ist, dass wir das Spiel noch hätten verlieren können".
Über den reinen Spielstand stellte Anton Drabeck vor allem die Art und Weise, wie ASK Raiding diesen Sieg angegangen ist. "Unsere größte Stärke ist, wenn wir als geschlossene Mannschaft auftreten und die 90 Minuten investieren", sagte er. Für den Co-Trainer fängt das bei den Grundtugenden an: laufen, kämpfen und als Mannschaft zusammenstehen. Gerade deshalb war ihm dieser Auftritt wichtig, weil ASK Raiding aus seiner Sicht mit vielen eigenen Spielern auf dem Platz stand. "Wir haben mit sehr vielen eigenen Spielern gespielt, darauf bin ich stolz", meinte Drabeck. Gleichzeitig formulierte er auch klar, wo seine Mannschaft noch zulegen muss. In Phasen, in denen der Gegner besser ins Spiel kommt, will er ASK Raiding souveräner sehen, kompakter im Block und ruhiger im Passspiel. Auch UFC Neckenmarkt bekam von ihm ein respektvolles Zeugnis. Drabeck sprach von einer jungen, ambitionierten Mannschaft, die Zeit brauche, mit ihren eigenen Spielern aber eine gute Zukunft haben könne. Nach der Auftaktniederlage sieht er ASK Raiding nun jedenfalls "am richtigen Weg", auch wenn für ihn ebenso feststeht, dass "noch viel Arbeit vor uns" liegt.