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„Spiel auf Augenhöhe mit besserem Ausgang für Stoob“ – Landauer nach dem 2:1 gegen Raiding

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ASK Stoob
ASK Raiding

In der 1. Klasse Mitte hat ASK Stoob am Freitagabend gegen ASK Raiding einen 2:1-Heimsieg geholt. Trainer Arnold Landauer sprach danach von einem „Spiel auf Augenhöhe“, in dem beide Mannschaften „auf sehr hohem Niveau“ unterwegs gewesen seien. Den Ausschlag gab am Ende das 2:1 nach einem Freistoß, den Mario Horvath brachte und Balint Szabo per Kopf verwertete, nachdem Raiding in der zweiten Halbzeit ausgeglichen hatte.


Nahaufnahme der Beine von Spielern beim Training

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Vor der Pause Koller, nach dem Ausgleich Szabo

Was Landauer als „Spiel auf Augenhöhe“ bezeichnete, zeigte sich auch im Spielverlauf. Stoob ging in der 38. Minute durch Jan Koller mit 1:0 in Führung und nahm diesen Vorsprung auch mit in die Pause. Damit hatten die Gastgeber zwar ein kleines Plus auf der Anzeigetafel, entschieden war zu diesem Zeitpunkt aber noch gar nichts. Raiding blieb im Spiel und kam in der 70. Minute durch Gabriel Kautz zum 1:1. Dass Stoob darauf schnell die passende Antwort fand, war am Ende der Knackpunkt. Nur sechs Minuten später fiel das 2:1, und Landauer schilderte die Aktion klar: „Mario Horvath schoss den Freistoß, Balint Szabo köpfte perfekt zum 2:1 ein.“ In einer Partie, die laut dem Stoober Trainer „sehr ausgeglichen“ verlief, wog genau dieses zweite Tor besonders schwer.

„Wir sind wieder als Mannschaft aufgetreten“

Für Landauer lag die Stärke seiner Mannschaft nicht nur im entscheidenden Treffer, sondern vor allem im gesamten Auftreten. „Besonders erwähnenswert war der Teamgeist“, sagte der Stoober Trainer nach dem Schlusspfiff. „Wir sind wieder als Mannschaft aufgetreten, als kompakte Mannschaft, wo wir unsere spielerischen Seiten genauso wie unsere kämpferischen Seiten gut zeigen konnten.“ Diese Einschätzung bekam gerade wegen des Gegners zusätzliches Gewicht. Raiding war als Tabellendritter nach Stoob gekommen, entsprechend groß war der Respekt vor den Gästen. Landauer machte aber deutlich, dass seine Mannschaft darauf vorbereitet war. „Wir waren natürlich gewarnt, dass sie eine sehr starke Mannschaft sind“, erklärte er. Umso mehr gefiel ihm, dass die Vorgaben aus der Besprechung aus seiner Sicht „gut am Platz umgesetzt“ wurden und Stoob in einem intensiven Spiel die nötige Geschlossenheit zeigte.

Keine Diskussionen über den Spielleiter, volle Anerkennung für den Gegner

Bemerkenswert war auch, wie nüchtern Landauer nach dem Spiel auf mögliche Aufreger blickte. Diskussionen über die Spielleitung wollte er gar nicht erst groß machen. Im Gegenteil: „Die Schiedsrichterleistung war diesmal sehr gut“, betonte er und hob vor allem die gute Zusammenarbeit des Gespanns hervor. Eine Szene zugunsten von Raiding sei aus seiner Sicht von außen schwer zu beurteilen gewesen, doch auch da blieb er sachlich. „Wenn es einer war, dann ist es auch okay. Wir haben das akzeptiert“, sagte Landauer. Dass Stoob kurz danach wieder auf 2:1 stellte, passte für ihn ins Bild des Abends. Der Unterschied zwischen beiden Mannschaften sei „minimal“ gewesen, meinte er, und genau deshalb habe dieses eine Tor mehr den Ausschlag gegeben. Gleichzeitig sparte er nicht mit Anerkennung für den Gegner, den er noch einmal als „sehr stark“ bezeichnete.

Ein Sieg, der vor allem über Geschlossenheit erklärt wird

Unter dem Strich bleibt für Stoob damit ein Erfolg, den Landauer weniger über Glanz als über Haltung und Zusammenhalt erklärt. Seine eigene Zusammenfassung war zugleich die treffendste Beschreibung für diesen Abend: „Spiel auf Augenhöhe mit besserem Ausgang für Stoob.“ Viel mehr musste man dazu eigentlich nicht sagen. Stoob nutzte seine Momente durch Jan Koller vor der Pause und Balint Zsolt Szabo nach dem Ausgleich, während Raiding durch Gabriel Kautz zwischenzeitlich wieder zurückkam. Gegen den Tabellendritten war das ein Heimsieg, der den Gastgebern gut tun wird, weil er nicht auf Zufall beruhte, sondern auf Kompaktheit, Teamgeist und einer schnellen Antwort in jener Phase, in der die Partie noch einmal völlig offen war.

1. Klasse Mitte: Stoob : Raiding - 2:1 (1:0)

  • 76
    Balint Zsolt Szabo 2:1
  • 70
    Gabriel Kautz 1:1
  • 38
    Jan Koller 1:0