In der 7. Runde der 1. Klasse Mitte hat sich SPG Nikitsch/Kr. Minihof mit 3:1 gegen UFC Mannersdorf durchgesetzt. Martin Toth sorgte schon in der 1. Minute für die Führung, vor der Pause glich Filip Omazic noch aus. Trainer Daniel Pratl sah danach ein verkrampftes Spiel, in dem am Ende "der Wille, die Kraft und das Läuferische" seiner Mannschaft den Unterschied machten.

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Für die Gastgeber hätte der Abend kaum besser beginnen können. Martin Toth brachte die SPG bereits in der 1. Minute mit 1:0 in Führung, und genau diesen Start strich Pratl auch nach dem Schlusspfiff hervor. "Mit dem 1:0 in der ersten Minute haben wir super begonnen", sagte der Trainer. Die ersten 15 bis 20 Minuten sah er klar bei seiner Mannschaft, ehe sich das Bild veränderte. "Mannersdorf war am Anfang noch nicht im Spiel, dann sind sie immer besser geworden und haben gut dagegengehalten", so Pratl. Noch vor der Pause glichen die Gäste durch Filip Omazic zum 1:1 aus, womit aus dem starken Beginn der SPG zur Halbzeit wieder eine völlig offene Partie geworden war.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie laut Pratl nicht schöner, aus seiner Sicht aber wieder etwas günstiger für sein Team. "Nach der Halbzeit war es ein verkrampftes Spiel auf beiden Seiten, mit den besseren Chancen bei uns", schilderte er die Phase nach der Pause. Entscheidend war dann das 2:1 in der 65. Minute durch Detre Ivancsics. Gerade dieses Tor erklärte der Trainer im Rückblick zum Schlüsselmoment. "Der Wille und die Durchsetzungskraft vor dem 2:1 waren ausschlaggebend", sagte Pratl. Mit der neuerlichen Führung nahm die SPG den Schwung mit in die Schlussphase. "Nach dem 2:1 war die Partie eigentlich gelaufen für uns." Bendeguz Kovacs legte in der 80. Minute das 3:1 nach und machte den Heimsieg endgültig fest.
Dass Pratl den Erfolg trotzdem nicht einfach nur abhaken will, wurde in seiner Einordnung schnell deutlich. "Unsere größten Stärken waren der Wille, die Kraft und das Läuferische", sagte er, nannte aber ebenso klar die Punkte, an denen seine Mannschaft weiter arbeiten muss. "Wir müssen ruhiger spielen, den Spielaufbau ruhiger anlegen, viel mehr Ballbesitz haben und gezielter nach vorne spielen." Genau darin steckt nach diesem 3:1 auch der Ausblick. Die SPG hat gezeigt, dass sie ein enges Spiel nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte noch auf ihre Seite ziehen kann, sieht selbst aber noch genug Luft nach oben. Der Sieg gegen Mannersdorf war für die Gastgeber deshalb nicht nur ein Erfolg auf dem Papier, sondern auch ein Spiel, aus dem sich für die nächsten Wochen klare Aufgaben ableiten lassen.