In der 1. Klasse Mitte hat ASK Stoob gegen die SPG Rabnitztal mit 3:1 gewonnen und laut Trainer Arnold Landauer damit den „fünften Heimsieg im fünften Heimspiel“ eingefahren. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase brachte Balint Zsolt Szabo die Gastgeber vor der Pause in Führung, Mario Horvath legte nach dem Wechsel nach. Der Anschlusstreffer machte die Partie noch einmal offen, ehe Lukas Kleibensturz in der Schlussminute alles klarmachte.

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Landauer schilderte ein Spiel, das für seine Mannschaft nicht vom ersten Moment an klar in eine Richtung lief. „In den ersten 25 Minuten war das ein ziemlich ausgeglichenes Spiel. Beide Seiten waren spielfreudig und es war auch sehr körperbetont“, sagte der Stoober Trainer. Gerade deshalb war für ihn wichtig, dass seine Mannschaft nicht die Geduld verlor. Nach seiner Einschätzung hatte Stoob in dieser Phase bereits mehrmals die Möglichkeit, in Führung zu gehen. „Wir hatten davor schon zahlreiche Chancen und hätten schon führen müssen“, meinte Landauer. Dass das 1:0 dann in der 36. Minute durch Balint Zsolt Szabo fiel, war für ihn deshalb weniger Zufall als vielmehr die späte Belohnung für die Spielanteile und das Chancenplus der Gastgeber. Mit diesem Vorsprung ging Stoob auch in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel wollte Stoob nicht nachlassen, und genau das hob Landauer nach dem Spiel besonders hervor. „Wir sind in der zweiten Halbzeit wieder mit vollem Elan rausgegangen. Wir wussten, dass wir wieder hundert Prozent geben müssen, denn Rabnitztal ist eine sehr kampfstarke Truppe, die nie aufgibt“, erklärte er. Dieses Bewusstsein setzte seine Mannschaft rasch um. In der 51. Minute erhöhte Mario Horvath auf 2:0, und Stoob hatte damit den nächsten wichtigen Treffer genau in jener Phase gesetzt, die für viele Heimteams heikel werden kann. Ganz entschieden war die Partie aber noch nicht, denn Balazs Vidak verkürzte in der 62. Minute für die Gäste auf 2:1. Landauer hatte die Gäste ohnehin als Mannschaft mit Qualität und großem Kampfgeist angekündigt. Umso wichtiger war aus Stoober Sicht, dass die Partie nicht kippte. Erst in der 90. Minute sorgte Lukas Kleibensturz mit dem 3:1 endgültig für klare Verhältnisse.
Gefallen hat Landauer vor allem die Art und Weise, wie seine Mannschaft das Spiel über weite Strecken angelegt hat. „Wir waren hinten diszipliniert, kompakt und sehr spielfreudig“, sagte er. Dazu kam nach seiner Ansicht ein klarer Vorteil auf den Außenbahnen. „Mit unserem hohen Tempo auf den Außenbahnen durch Jan Koller und Tobias Trimmel waren wir sehr gut aufgestellt“, betonte der Trainer. Damit beschrieb er auch ziemlich genau jene Mischung, auf die Stoob an diesem Abend bauen konnte: hinten wenig hergeben, vorne das Spiel schnell machen und über die Seiten Druck entwickeln. Dass aus diesem Ansatz am Ende drei Tore entstanden, passte zu Landauers Gesamtbild der Partie. Er sprach mehrfach davon, dass seine Mannschaft ein Chancenplus gehabt habe und sich den Sieg daher verdient erarbeitet habe, auch wenn nicht jede Möglichkeit genutzt wurde.
Bei aller Zufriedenheit beließ es der Stoober Trainer nicht beim reinen Lob. „Verbesserungspotenzial gibt es immer. Bei der Passqualität haben wir noch ein bisschen ein Manko. Da müssen wir noch mehr miteinander kommunizieren“, sagte Landauer offen. Gerade dieser Satz zeigt, warum er den Auftritt trotz des 3:1 nicht als rundum abgeschlossen betrachtet. Gleichzeitig überwog bei ihm klar der positive Eindruck. „Grundsätzlich war es wirklich ein gutes Spiel und ich bin sehr stolz auf die Mannschaft“, sagte er. Dazu passt auch seine Einordnung des Gegners, den er als spielerisch starkes Team auf Augenhöhe bezeichnete. Dass Stoob sich in so einer Partie durchsetzte und die eigene Heimserie auf fünf Siege aus fünf Spielen ausbaute, war für Landauer daher mehr als nur ein weiteres Ergebnis. Es war die Bestätigung, dass seine Mannschaft daheim derzeit vieles richtig macht.