In der 1. Klasse Mitte hat SPG HRVATI am Samstag mit 2:0 gegen ASK Tschurndorf gewonnen und die Weichen schon vor der Pause gestellt. Levente Simon und Mate Honyak trafen in einer starken ersten Hälfte, in der die Gastgeber laut Sektionsleiter Michael Karall "viele Torchancen rausgespielt" haben. Danach verwaltete HRVATI den Vorsprung sicher und ließ die Gäste kaum ins Spiel kommen.

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Der wichtigste Teil dieser Partie spielte sich aus Sicht der Gastgeber in den ersten 45 Minuten ab. HRVATI war von Beginn an das aktivere Team, fand gut ins Zusammenspiel und belohnte sich in Minute 16 mit dem 1:0. Levente Simon vollendete dabei einen Angriff, den Michael Karall besonders hervorhob. "Philipp Gludovacz hat sich gegen drei, vier Mann durchgesetzt und den Ball zu Levente Simon gebracht, der dann überlegt einschieben konnte", schilderte der Sektionsleiter die Szene. Auch nach der Führung blieb HRVATI am Drücker und legte in der 27. Minute nach. Mate Honyak traf mit einem Weitschuss zum 2:0, laut Karall ein Ball "aus circa 25 Metern, ein Flatterball, schwer zum Halten für den Torwart". Für ihn war damit klar, warum der Heimsieg zustande kam: "In der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel abgeliefert. Das schnelle Tor war der Ausschlag."
Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken änderte sich das Spiel nach dem Seitenwechsel deutlich. HRVATI musste nicht mehr mit derselben Wucht nach vorne spielen wie vor der Pause und konzentrierte sich darauf, den Vorsprung sauber über die Zeit zu bringen. Karall sagte dazu: "In der zweiten Halbzeit ist das Match dann eher abgeflacht. Wir haben nur den Spielstand verwaltet." Dass keine weiteren Treffer mehr fielen, passte zu diesem Bild. Tschurndorf war laut Karall nun etwas besser auf die Offensive der Gastgeber eingestellt. Kapital schlagen konnten die Gäste daraus aber nicht. "In der zweiten Halbzeit waren sie etwas besser auf unsere Offensive eingestellt", meinte er, fügte aber ebenso klar an: "Die Tschurndorfer konnten auch nichts mehr dagegensetzen." So blieb die Partie nach der Pause zwar weniger lebhaft, aus Sicht der Heimischen aber jederzeit unter Kontrolle.
Die Einordnung nach dem Schlusspfiff fiel daher eindeutig aus. Karall sah seine Mannschaft über weite Strecken als das bessere Team und vor allem in der ersten Hälfte die Grundlage für den Erfolg. "Wir waren eigentlich klar überlegen", sagte er und verwies auch darauf, dass der Gegner "überhaupt keine nennenswerten Torchancen" gehabt habe. Besonders zufrieden war er mit dem Zusammenspiel vor der Pause, als HRVATI den Gegner nach seiner Einschätzung klar beherrschte und sich immer wieder gute Möglichkeiten erspielte. Diskussionen abseits des Spielstands gab es für ihn keine. "Es gab eigentlich keine besonderen Situationen", meinte Karall, der auch mit der Leitung des Spiels zufrieden war: "Die Schiedsrichterleistung war völlig in Ordnung. Er hat das Spiel sehr gut gepfiffen, ohne Linienrichter." Unter dem Strich blieb damit ein 2:0, das weniger von einer wilden Schlussphase als von einer starken und effizienten ersten Halbzeit lebte.