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Dominik Gindl (UFC Pamhagen): „Besonders motivierend – diese Mannschaft ist zu einer super Einheit gereift“

UFC Pamhagen
UFC Podersdorf a. S.

Ein Nachmittag, an dem sich ein zäher Beginn in ein hochemotionales Finish verwandelte: Für UFC Pamhagen in der 1. Klasse Nord gegen UFC Podersdorf am See stand zur Pause 0:0, danach stiegen Intensität, Zweikampfzahl und Torgefahr deutlich an. Trainer Dominik Gindl sprach von einer leidenschaftlichen zweiten Hälfte, lobte die Reife seiner sehr jungen Mannschaft und verwies zugleich auf zahlreiche Ausfälle sowie Umstellungen in der Defensive. Seine Analyse kreiste um wechselnde Ballbesitzphasen, viele Standards, vergebene Möglichkeiten – und um das späte 2:2, das am Ende die Stimmung prägte.


Zwei Fußball im Zweikampf

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Vom ruhigen Auftakt zur emotionalen zweiten Hälfte

„Grundsätzlich war die erste Halbzeit nicht von vielen Höhepunkten geprägt. In der zweiten Halbzeit wendete sich das Spiel – sehr emotional, kämpferisch und torreich“, ordnete Gindl ein. Auch das physische Niveau hob er hervor: „Geschenkt hat sich niemand etwas, es wurden harte, aber faire Zweikämpfe geführt. Es war ein enorm physisches und laufintensives Spiel auf beiden Seiten.“ Die Kontrolle wechselte dabei phasenweise zwischen beiden Teams.

Standards, Chancen und ein spätes 2:2

Bei den Chancen sah Gindl vor der Pause je eine hundertprozentige Möglichkeit auf beiden Seiten, danach Vorteile für Pamhagen: „Nach der Pause lagen die klaren Tormöglichkeiten eher auf unserer Seite, leider nutzten wir sie nicht konsequent.“ Standards spielten eine Schlüsselrolle: Beide Podersdorfer Treffer entstanden nach ruhenden Bällen, Pamhagens später Ausgleich fiel nach einem Corner. Den Weitschuss zum 1:1 hob Gindl als Tor des Tages hervor. Für die Treffer sorgten Niklas Molnar (1:1) und Miroslav Kubasak (2:2) auf Pamhagener Seite; für Podersdorf traf Csaba Csizmadia doppelt. Zudem sah Simon Lentsch die Rote Karte.

Ausfälle, Umstellungen und Zusammenhalt

Sein Lob verband Gindl mit dem Blick auf die außergewöhnlichen Rahmenbedingungen: „Aufgrund zahlreicher Ausfälle bei unserem Team und der vollzähligen Mannschaft des Gegners hat meine Mannschaft das taktisch sehr gut gemacht. Wenn man bedenkt, dass wir drei von vier Defensivspielern tauschen mussten und manche heute auf ungewohnten Positionen gespielt haben, kann ich der Mannschaft taktisch und kämpferisch keine Vorwürfe machen.“

Besonders positiv sei die Entwicklung des Kollektivs: „Besonders motivierend ist für mich, dass diese Mannschaft, der UFC Pamhagen, sich so enorm entwickelt hat und eine richtig gute Einheit geworden ist.“ Mit Blick nach vorne sagte er: „Jetzt gehen wir in eine spielfreie Woche, regenerieren – und wollen dann im nächsten Spiel wieder liefern.“

1. Klasse Nord: Pamhagen : Podersdorf - 2:2 (0:0)

  • 93
    Miroslav Kubasak 2:2
  • 70
    Csaba Csizmadia 1:2
  • 67
    Niklas Molnar 1:1
  • 52
    Csaba Csizmadia 0:1

 

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