In der 1. Klasse Nord nahm der ASV Raiffeisenbank Zurndorf bei den NSC Juniors einen Zähler mit: 1:1. Rejjan Abazi brachte die Hausherren in Minute 25 in Front, Andras Winkler stellte nach der Pause auf Remis (68.). Davor vergaben die Gäste einen Elfmeter, und schon ganz zu Beginn forderte Zurndorf einen Strafstoß. Sektionsleiter Rafael Brandl sprach von einem engagierten Auftritt gegen gute Neusiedler – und einem Ergebnis, das aus seiner Sicht am Ende passt. Er haderte nur mit einem frühen Pfiff, der ausblieb.

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Zurndorf erwischte aus Sicht von Sektionsleiter Rafael Brandl den besseren Auftakt. „Wir sind gut ins Spiel gestartet“, hielt er fest und verwies auf eine Szene ganz früh: „Gleich zu Beginn hätten wir eigentlich einen Elfmeter bekommen müssen, der leider nicht gepfiffen wurde.“ Danach tat sich seine Mannschaft im letzten Drittel schwer. „Neusiedl stand hinten gut und hat die Räume eng gemacht, da haben wir uns beim Herausspielen von Chancen teilweise schwergetan.“ Effizienter war Neusiedl: In der 25. Minute traf Rejjan Abazi zum 1:0. Brandl erklärte das Zustandekommen so: „Das 1:0 für Neusiedl entstand durch einen Fehler von uns, einen Ballverlust in der gegnerischen Hälfte und den daraus folgenden Konter.“ Bis zur Pause blieb es trotz einiger Zurndorfer Versuche beim Rückstand. „Wir haben gut weitergespielt und sind noch zu der einen oder anderen Chance gekommen, aber es blieb beim 1:0“, sagte Brandl.
Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste am Drücker – mit der großen Gelegenheit auf das schnelle 1:1. „Vor dem Ausgleich hatten wir einen Elfer nach einer Einzelaktion von Daniel Reiter, den Andras Winkler leider verschossen hat“, so Brandl offen. Der Rückschlag schockte Zurndorf aber nicht. Der Ausgleich fiel schließlich in der 68. Minute – und er war sauber herauskombiniert. „Der Ausgleich war gut herausgespielt, nach einem Lochpass von Oliver Medvid hat Andras Winkler verwertet“, schilderte der Sektionsleiter. Mit dem 1:1 war die Partie wieder offen, ohne dass ein Team die Kontrolle dauerhaft an sich reißen konnte. Beide Seiten agierten diszipliniert, Zurndorf suchte weiter die Lücke, Neusiedl verteidigte kompakt. Am Resultat änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr.
In seiner Analyse fand Rafael Brandl deutliche Worte – vor allem für die eigene Mannschaft. „Es war insgesamt eine gute Leistung von unserer Mannschaft. Wir haben uns gut auf Neusiedl eingestellt und wussten, dass es ein schweres Spiel wird.“ Auch der Unparteiische bekam ein faires Urteil: „Bis auf den Elfmeter, den wir in der ersten Halbzeit nicht bekommen haben, war es eine gute und solide Leistung des Schiedsrichters.“ Unterm Strich konnte Brandl mit dem 1:1 leben: „Wenn man den Spielverlauf nüchtern betrachtet, war es ein gerechtes Unentschieden.“