Spielberichte

Zu wenig Chancen auf beiden Seiten: Jois und Stotzing trennten sich mit 0:0

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FC Jois
UFC Stotzing

In der 1. Klasse Nord hat sich FC Hill Jois am Samstag von UFC Stotzing mit 0:0 getrennt. Das torlose Remis passte laut Philip Schmid sehr genau zum Spiel, weil auf beiden Seiten vor dem Tor kaum etwas zusammenlief. Der stellvertretende Sektionsleiter der Gastgeber sprach von einem ständigen Hin und Her, sah aber vor allem eines: viel Defensivarbeit und zu wenig echte Gefahr in der Offensive.


Fußballspieler in grünem Trikot mit einer Grätsche

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ein Spiel mit wenig Strafraumszenen

Wer in Jois auf viele Abschlüsse und klare Torchancen gehofft hatte, musste sich auf eine zähe Partie einstellen. Schmid beschrieb die 90 Minuten als „immer ein Hin und Her“, schob aber sofort nach, dass dabei kaum wirklich gefährliche Situationen entstanden. „Keine Mannschaft ist zu richtigen Chancen gekommen“, sagte er. Noch deutlicher wurde er mit seiner Bilanz der Abschlüsse: „Beide Mannschaften hatten zwei Torschüsse. Das war's.“ Dass es bereits zur Pause 0:0 stand, fügte sich damit nahtlos ins Bild ein. Vieles spielte sich zwischen den Strafräumen ab, doch dort, wo Spiele entschieden werden, blieb die Begegnung über weite Strecken harmlos.

Hinten ordentlich, vorne fehlte die Idee

Aus Sicht der Gastgeber war deshalb vor allem die Arbeit gegen den Ball der Bereich, den Schmid positiv hervorhob. „Die Defensivarbeit hat gut funktioniert“, sagte er, und genau darin lag auch der Punkt, auf den sich Jois an diesem Nachmittag stützen konnte. Wenn der eigene Kasten sauber bleibt, ist das in engen Partien zumindest die Grundlage, um etwas mitzunehmen. Gleichzeitig erklärte Schmid damit aber auch indirekt, warum es am Ende nicht zu mehr reichte. „Keine Mannschaft ist richtig vors Tor gekommen“, stellte er noch einmal klar. Auf die Frage nach dem Grund für das Remis antwortete er ebenso nüchtern wie treffend: „Es lag an der Chancenverwertung beziehungsweise an der Chancenkreation.“ Jois hatte also die Ordnung, aber nicht die Durchschlagskraft.

Der Punkt geht in Ordnung, bewegt aber wenig

Gerade weil beide Seiten offensiv kaum etwas auf den Platz brachten, fiel Schmids Urteil zum Ergebnis eindeutig aus. „Dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient“, sagte er, und viel präziser lässt sich dieses 0:0 kaum zusammenfassen. Zum Gegner wollte er sich dabei bewusst nicht groß äußern. „Wir schauen auf uns selber“, meinte er knapp und blieb damit ganz bei der Analyse der eigenen Mannschaft. Auch rund um die Spielleitung sah er keinen Anlass für Diskussionen, denn „die Schiedsrichterleistung war in Ordnung“. Unter dem Strich bleibt für Jois damit ein Punkt, der die Mannschaft nach elf Runden bei 12 Zählern auf Rang acht hält. Stotzing liegt mit 11 Punkten direkt dahinter auf Platz neun. Für die Gastgeber ist die Aufgabe nach so einem Nachmittag jedenfalls klar umrissen: Hinten war die Basis da, im letzten Drittel muss aber deutlich mehr kommen.