Spielberichte

„Wir haben verabsäumt, das Spiel früh zu entscheiden“ – Podersdorf gewinnt trotzdem 2:0

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UFC Podersdorf a. S.
UFC Pama

In der 1. Klasse Nord hat UFC Podersdorf am See gegen UFC Pama einen verdienten 2:0-Heimsieg geholt. Michael Guttmann sah seine Mannschaft früh auf Kurs, weil sie stark in die Partie kam und rasch zwei Tore erzielte. Ganz zufrieden war der Podersdorf-Trainer aber nicht, denn nach der klaren ersten Hälfte blieb laut seiner Einschätzung das dritte Tor aus, das die Begegnung endgültig entschieden hätte.


Nahaufnahme iener weißen Markierungslinie auf Fußballrasen

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Frühe Tore bringen Podersdorf auf die Siegerstraße

Die Gastgeber fanden nach den Worten ihres Trainers sofort gut in die Partie hinein und stellten schon in der Anfangsphase die Weichen auf Sieg. In der 10. Minute brachte Simon Johannes Josef Lentsch Podersdorf mit 1:0 in Führung, in der 17. Minute legte Levente Tiba das 2:0 nach. Guttmann sprach deshalb von einem sehr ordentlichen ersten Durchgang: „Wir sind relativ gut in die Partie gestartet und haben gleich das 1:0 gemacht. Kurze Zeit später ist auch das 2:0 gefallen.“ Dass seine Mannschaft den Vorsprung bis zur Pause ohne größere Probleme verwaltete, passte für ihn ebenso ins Bild. „Es war bis zur Halbzeit ein gutes Spiel von uns. Wir haben wenig Chancen für den Gegner zugelassen, und das 2:0 zur Pause war verdient“, sagte der Trainer, der mit dem Auftritt seines Teams vor allem in dieser Phase sehr einverstanden war.

Nach der Pause blieb das dritte Tor aus

Ganz so rund lief es für Podersdorf nach dem Seitenwechsel dann nicht mehr, obwohl am Sieg aus Sicht des Trainers nichts zu rütteln war. Guttmann störte vor allem, dass seine Mannschaft die Partie nicht früher endgültig zusperrte. „Dann haben wir verabsäumt, das Spiel frühzeitig zu entscheiden mit einem dritten Tor“, sagte er. Genau das zog sich für ihn durch die zweite Hälfte. „Da war es ein bisschen schwieriger, wir haben nicht die nötige Konstanz auf den Platz gebracht, damit wir das 3:0 machen. Es waren Chancen da, aber wir haben die Angriffe nicht gut fertig gespielt.“ Gleichzeitig machte Guttmann klar, dass er Pama ohnehin als unangenehmen Gegner erwartet hatte. Der Podersdorf-Coach wusste, was auf seine Mannschaft zukommt. „Pama ist ganz schwer zu bespielen aufgrund ihrer körperbetonten Spielweise und gibt niemals auf“, sagte er. Genau deshalb ordnete er den Erfolg auch als verdient, aber keineswegs als selbstverständlich ein.

Zweikampfstärke als Basis, vorne soll mehr kommen

Die größte Stärke seiner Mannschaft sah Guttmann nicht nur in den beiden frühen Treffern, sondern vor allem in der Art, wie Podersdorf das Spiel annahm. „Der Wille zum Sieg war da, dazu die Zweikampfstärke. Wir waren präsent am Platz, die Laufbereitschaft hat gestimmt, und von der Physis her war das ganz gut von uns“, sagte der Trainer. Das war für ihn umso wichtiger, weil er gerade erst seit drei Wochen mit der Mannschaft arbeitet und in dieser Phase in erster Linie Punkte zählen. Nach vier Zählern aus den vergangenen beiden Partien sieht er daher eine gewisse Stabilisierung. Vor allem in der Defensive erkennt er Fortschritte: „Mit kleinen Umstellungen haben wir uns hinten ein bisschen gefestigt. Das ist okay.“ Ganz offen sprach Guttmann aber auch an, wo bei Podersdorf in den nächsten Wochen weiter angesetzt werden muss. „In der Offensive werden wir noch daran arbeiten, dass wir unsere Chancen besser nutzen, damit wir zu mehr Torerfolg kommen“, sagte er. Der 2:0-Sieg gegen Pama war damit ein Schritt nach vorne, aus seiner Sicht aber noch nicht das Ende der Arbeit.

1. Klasse Nord: Podersdorf : UFC Pama - 2:0 (2:0)

  • 17
    Levente Tiba 2:0
  • 10
    Simon Johannes Josef Lentsch 1:0